Friedrich August Calau: Leipziger Tor, Aquarellierte Aquatinta Besitz und Fotografie: Stiftung Stadtmuseum Berlin
 

Schreiter

Lauchhammer und Berlin

Charlotte Schreiter, Berlin

Mit großformatigen Nachgüssen antiker Skulpturen etabliert die Kunstgießerei des Eisenwerks Lauchhammer ab 1784 ihre Produktion. Die Plastiken dienen als Solitäre im Landschaftsgarten oder als Figurenöfen in Schloß und Wohnhaus. Wenn auch einige dieser Öfen im Umfeld des preußischen Hofes verwendet werden, findet diese eigenwillige Produktpalette weder in Berlin noch in den anderen preußischen Gießereien eine Parallele. Offenbar waren in Preußen um 1800 andere Überlegungen bei der Auswahl von Antikenkopien bestimmend, denen im einzelnen nachgegangen werden soll.