Torsten Meyer
Die preußische „Eisenlandschaft“ um 1800
Im Blickfeld des Vortrages stehen die Eisenhüttenwerke in den brandenburgisch-preußischen Kernlanden des 18. Jahrhunderts. Augenmerk soll dabei auf die technische Entwicklung im Hüttenwesen und ihre Bedeutung für den späteren Eisenkunstguß ebenso gelegt werden, wie auf Fragen des Rohstoffbezuges, der Produktpalette und der Bedeutung der Hütten für den Eisenkunstguß. Somit stehen also Fragen des Technologietransfers und des Wissenstransfers zwischen den einzelnen Werken auch zur Diskussion. Insofern der Vortrag v.a. politik-, wirtschafts- und technikhistorisch argumentiert, soll versucht werden, das Phänomen ‚Fer de Berlin’ aus anderen Blickwinkeln denn den in der Forschung dominanten kunsthistorischen zu beleuchten.