Friedrich August Calau: Leipziger Tor, Aquarellierte Aquatinta Besitz und Fotografie: Stiftung Stadtmuseum Berlin
 

Tagungen

"Die Klassizität des Urbanen". Resümee, Kritik und Fortgang des Akademienvorhabens "Berliner Klassik. Eine Großstadtkultur um 1800"
Abschlusstagung des Akademievorhabens Berliner Klassik
Zentrum Preußen-Berlin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

14.-16. März 2013
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
 
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Veranstalter: Cord Friedrich Berghahn, Conrad Wiedemann
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung

Das Akademienvorhaben "Berliner Klassik. Eine Großstadtkultur um 1800" befasste sich zwölf Jahre lang mit der Rekonstruktion einer urbanen Kulturblüte, die von der Forschung beharrlich ausgeblendet wurde, obwohl sie nach Bedeutung und aktueller Wirkung eigentlich nur mit dem Ereignis Weimar-Jena vergleichbar ist. Hauptgegenstand der Forschungsarbeit waren dabei nicht die bekannten großen Einzelfiguren und Einzelleistungen, sondern die soziokulturellen Rahmenbedingungen (Institutionen, Milieus, Kontroversen), aus denen heraus sich deren Besonderheit versteht. Mit der Tagung wollen wir die Vielfalt der geleisteten Quellen- und Konzeptarbeit festhalten und der öffentlichen Diskussion zuführen.


Tagungsprogramm

Donnerstag, 14. März 2013

 

14.00 Uhr, Günter Stock (Präsident der BBAW)
Begrüßung

14.10 Uhr, Cord Berghahn (Braunschweig)
Einleitung

14.25 Uhr, Conrad Wiedemann (Berlin)

"Berliner Klassik" als kulturgegeographisches Problem. Zu Absicht und Gang eines abgebrochenen Forschungsprojekts  


15.30 Uhr, Pause

 

15.45 Uhr, Klaus Gerlach (Berlin)

 

16.30 Uhr, Uta Motschmann (Berlin)

 

17.15 Uhr, Claudia Sedlarz (Berlin)

Ende ca. 18.00 Uhr

20.00 Uhr, Abendvortrag:
Werner Busch (Berlin)
Die klassizistische Karikatur. Zu Gottfried Schadows Zeichnungen


Freitag, 15. März 2013

09.00 Uhr, Walther Gose (Trier)
"... dass die gesunde Vernunft immer mehr und mehr auf den Thron aller menschlichen Angelegenheiten erhoben werde". Die 'Gesellschaft von Freunden der Aufklärung' (Geheime Berliner Mittwochsgesellschaft) 1783-1798

09.45 Uhr, Iwan Michelangelo D'Aprile (Potsdam)

10.30 Uhr, Pause

10.45 Uhr, Günter Oesterle (Gießen)

11.30 Uhr, Anne Baillot (Berlin)

12.15 Uhr, Mittagspause

14.00 Uhr, Cord Berghahn (Braunschweig)

14.45 Uhr, Hans-Georg von Arburg (Lausanne)
15.30 Uhr, Pause

15.45 Uhr, Christoph Wingertszahn (Düsseldorf)
Die Stadt als Schwall. Karl Philipp Moritz als Zeitungsschreiber

 

16:30 Uhr, Matthias Hahn (Berlin)

17.15 Uhr, Harald Tausch (Gießen)
Gießen oder Berlin. Ortsnamen aus der Sicht eines Berliner Spätromantikers

Ende ca. 18.15 Uhr


Samstag, 16. März 2013

 

09.00 Uhr, Ute Tintemann (Berlin)

09.45 Uhr, Jürgen Trabant (Berlin)
Der fremde Mund. Über Individualität und Alterität bei Wilhelm von Humboldt

 

10.30 Uhr, Pause

10.45 Uhr, Felix Saure (Hamburg)

11.30 Uhr, Laurenz Lütteken (Zürich)
Konstruktionen der Klassik. Schwierigkeiten im Umgang mit einem musikhistorischen Problem

 

12.15 Uhr, Abschlusspanel, Moderation: Günter Oesterle (Gießen)

 

13.00 Uhr, Ende der Tagung


Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erwünscht, bitte schreiben Sie an Christopher Drum (bk-stud@bbaw.de).

 
 
 
 
Seit Projektbeginn wurden 15 Tagungen und Workshops durchgeführt. Die Programme mit Abstracts der Beiträge und Tagungsberichten finden sie im Archiv.
 
 
 
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