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Antikenrezeption

Langhans legt in seinen Schriften Wert darauf, als gereister und belesener Architekt gesehen zu werden. Sowohl in der „Vergleichung des neuen Schauspielhauses“ wie in „Über die Schauplätze der Alten“ beschreibt er einige neuere und antike Bauten aus eigener Anschauung, und auf seiner Reise durch Italien 1768/69 muß er einige Ruinen selbst ausgemessen haben. Langhans zitiert und diskutiert Theoretiker wie Sulzer, Naturwissenschaftler wie Euler und Gehler zur Akustik, sowie bautheoretische Schriften von Dumont und Patte zur Theaterakustik. Neben diesen stehen ihm aber auch historische Quellen wie Vitruv, Plinius und Cassiodorus zur antiken Theaterbauweise zur Verfügung. Seine Belesenheit stellt er besonders durch die Ausübung von Kritik heraus: Hier sei an seine Berechnungen zu den maximalen Zuschauerzahlen der antiken Vergnügungsstätten erinnert, die laut Langhans von den Fremdenführern und auch von den antiken Schriftstellern immer weit übertrieben werden. Zu den antiken Theatern sind seine Bemerkungen um so schärfer, da er sich gegen jene Zeitgenossen wendet, die eine Wiederbelebung der antiken Theaterformen begünstigen. Die Sitten und die Schauspiele selbst seien von anderer Art, und die Anforderungen an die Größe und technische Ausrüstung der Bühne sei höher.

Dennoch hat die Antike für Langhans einen eindeutigen Vorbildcharakter, wiederholt gibt er antiken Bauten an, die auf seine Ideenfindung wirkten. Das Pro Memoria zum Brandenburger Tor z.B. nennt ganz explizit nicht nur als Vorbild „das Stadt=Tor von Athen“ [Propyläen, Akropolis], sondern auch die Stichwerke, denen Langhans sein „Modell“ entlehnt hat: „so wie solches von Le Roy und Stuart et Revett nach denen noch gegenwärtig in Griechen=Land befindlichen Ruinen, umständlich beschrieben wird“.[26]

Auch für das geplante Gedenkmonument für Friedrich II. führt Langhans 1797 in seinem Pro Memoria[27] drei direkte Vorbilder an. „Die Architectur und Verhältniß des Gebälckes ist nach dem Tempel des Erechtheus zu Athen genommen“, die Konstruktion der Säulen hingegen, die „nicht füglich aus einem Stück geschaft werden können: So sind solche nach dem Modell der Säulen an dem Porticus des Philipus von Macedonien auf der Insel Delos geformt“. Beim Dach folge er „der Form der Cuppel am Pantheon zu Rom“.
Langhans legt seine Vorbilder ebenso bei geringeren Baugattungen wie den Gartenhausentwürfen für den Park von Schloß Charlottenburg dar, deren beigelegte Erläuterungsberichte bautechnische Fragen angehen, aber auch den Stil bestimmen. Zum nicht ausgeführten Entwurf im griechischen Stil heißt es: „Die Idee ist aus der griechischen Bauart genommen. Der unter Theil, nach einem Monument, welches nicht weit von Palmira, in ruinen zu sehen ist, Der ober Theil aber nach dem Portico der Attilia. Die eisernen Gelender sind nach etrurischen Geschmacke.“[28]

Mir erscheint hier nicht das Verdikt des Eklektizismus[29] angebracht, sondern ich gehe mit Bollé konform, der diese Aufdeckung der Vorlagen mit der Vorführung der „Reichhaltigkeit der Palette“ und der „Anknüpfung an den internationalen Standart“ begründet.[30]
Langhans' Interesse an den architekturtheoretischen Schriften richtet sich größtenteils auf die Übermittlung von Fakten über die antiken Bauten. In seinen Ausführungen zum Theaterbau beschäftigt er sich zwar ausführlich mit den Ausführungen Vitruvs und der antiken Schriftsteller zu den Theatern.[31] Sein Interesse ist jedoch hauptsächlich auf die Angaben zur Konstruktion und deren Auswirkung auf den Schall und die Sehmöglichkeiten gerichtet.

In Berlin erfährt die Vitruv-Diskussion zu dieser Zeit ihren Höhepunkt.[32] Doch Langhans erwähnt weder die neuerschienene deutsche Vitruv-Ausgabe August Rodes[33] , noch die Aufsätze Hirts, Genellis oder Rodes in der „Sammlung nützlicher Aufsätze, die Baukunst betreffend“. In den Schriften zum Friedrich II-Denkmal gibt Langhans an, die älteren Vitruv-Ausgaben von Perrault, Galiani und Newton zu verwenden. Dabei setzt er sich aber weniger mit deren Texten,[34] als vielmehr ausführlich mit den Illustrationen auseinander. Letztlich führt Langhans also `keine problemorientierte Architekturdebatte´, wie schon Bollé konstatierte.[35] Langhans strebt in seinem Friedrich II-Monument die Rekonstruktion eines antiken Monopteros an. Dabei sind „die noch vorhandenen Ruinen“ für ihn die wichtigsten Zeugnisse zur Vorbildnahme. Sie sollen mit dem „was Vitruvius und deßen Commentatores davon sagen“, bzw. zeichnen, vereinigt werden.[36] Wahrscheinlich wollte Langhans hier an seinen Erfolg beim Brandenburger Tor anknüpfen, das gepriesen wurde, weil es „die Ruinen von Athen zu einem schönen Ganzen sich wieder verjüngen und bilden läßt“[37] .

Dieser Hauptaspekt des Pro Memoria, die Rekonstruktion eines antiken Bautypus, fehlt gänzlich in der Beschreibung, die zu dem Entwurf des Denkmals für Friedrich II. im Katalog der Akademieausstellung von 1797 abgedruckt wird. Dies verwundert, denn die Einträge zu den anderen Entwürfen gehen fast wortwörtlich auf die Beschreibungen zurück, die die Künstler Schadow, Hirt und Gilly zu ihren Zeichnungen eingereicht haben (die Beschreibung von Gentz fehlt in den Akten).[38] Dies mag Langhans veranlaßt haben, seine Vorlesung, gehalten in einer feierlichen Sitzung der Akademie anläßlich des Geburtstages des Königs, in den „Berlinischen Blättern“ selbst zu veröffentlichen.[39] Bis auf eine knapper gehaltene Darstellung der Materialfrage wird das Pro Memoria wiederholt und ihm die Beschreibung der Konkurrenzentwürfe vorangestellt.

Der Umfang der gedruckten Schriften von Langhans ist auf den ersten Blick überraschend gering. Dabei war die Möglichkeit, architektonische Ideen zu publizieren, gerade in der Zeit um 1800 sehr groß. Huths Zeitschrift erschien von 1786 bis 1789[40] , und die in Berlin von Mitgliedern des Oberbaudepartements, allen voran von David Gilly herausgegebenen „Sammlungen nützlicher Aufsätze, die Baukunst betreffend“ wären ab 1796 ein geeignetes Veröffentlichungsorgan gewesen.[41]
Langhans gehörte als Direktor des Oberhofbauamtes, der „Schwesterbehörde“ des Oberbaudepartements, nicht gerade zu den unwesentlichen Figuren im Gefüge der Berliner Architekten.[42]
Andere Angehörige des Oberhofbauamtes veröffentlichen ebenfalls in der „Sammlung“, allen voran Friedrich Gilly, Bauinspektor des Oberhofbauamts, der Baurat Moser oder Langhans' Sohn, Carl Ferdinand, ab 1800 Conducteur des Oberhofbauamts.[43]
Allein Langhans' einziger Beitrag zur „Sammlung nützlicher Aufsätze“ ist eine Zeichnung mit verschiedenen Berliner Kirchen im Größenverhältnis zu St. Peter in Rom und die Weiterleitung des dazugehörigen Redemanuskripts an David Gilly. Langhans' Rede in der königlichen Akademie der bildenden Künste und der mechanischen Wissenschaften lag zu diesem Zeitpunkt mehr als 10 Jahre zurück.

Vielleicht läßt sich die geringe Anzahl der Drucke mit den vielfältigen und zahlreichen Bauaufgaben erklären, die Langhans zu erfüllen hatte. So steht zumindest in seinem ersten Druckwerk 1784 ein deutlicher Hinweis auf seine Vielbeschäftigtkeit.Auch im Gutachten zur Revision der Architektonischen Klasse an der Akademie von 1798 schreibt er in Anbetracht eines Journals für die Baukunst, daß „eine Viertheil jährige Ausgabe hinlänglich seyn würde“.[44] Zum einen erklärt er dies durch den Zeitaufwand der Kupferstichanfertigung, zum anderen aber auch durch die zeitliche Beanspruchung von „Männern in Ämtern, besonders diejenigen welchen practische Ausführungen obliegen“[45] . Prüfungsaufsätze der Studenten hingegen erscheinen ihm als mögliche und nie versiegende Quelle für das Journal.[46]
Dagegen erklärt er in seinem letzten Aufsatz von 1806, soviel Muße gehabt zu haben, daß er sogar einige Schriften wieder nachlesen und in seinen eigenen Reisejournalen blättern konnte. Warum er aber keine weiteren, obschon angekündigten, Folgen anschließen läßt, bleibt ungeklärt.

Abschließend bleibt zu konstatieren, daß Langhans sich in seinen Schriften mehr an der Praxis als an der Theorie orientiert zeigt. Dies wird noch einmal ganz deutlich in den Gutachten, die im März 1798 im Zusammenhang mit der Reorganisation der Architektur-Klasse an der Akademie, bzw. in der Gründungsphase der Bauakademie, entstehen.[47] Langhans entwirft hier Lehrpläne zur Ausbildung von Architekten, deren Ausrichtung auf die praktische Seite der Baukunst unverkennbar ist.[48]
So plädiert er für eine engen Verzahnung von Theorie und Praxis bereits in der Ausbildung, der Lehrer müsse „nothwendig ein practischer Bau Meister seyn, und in Ausführung der Baue selbst begriffen seyn“[49] , den der Student auf den Bau begleiten solle. Langhans betont die Wichtigkeit von Modellen, die es dem Architekten erleichterten, seine Entwürfe dem Bauherrn oder dem Arbeiter verständlich zu machen. Hilfreich seien hierzu auch Zeichnungen, die beständig geübt werden müssten. Zu den Wissenschaften, die ein angehender Baumeister teils als Vorkenntnisse mitbringen müsse, die aber auch einen Haupteil seines Lehrplans ausmachen, gehören „1. die Rechenkunst, 2. die Geometrie nach ihren Theilen, 3. die Trigonometrie, 4. die Mechanic, 5. die Hydrostatic, 6. die Aerometrie, 7. die Hydraulic, 8. die Perspective, und 9. die Phisic, in so weit sie bey der Baukunst anwendbar ist“[50] .
Bei einer Bauschule solle erst in der dritten Klasse „1. die Lehre über öffentliche Gebäude, Kirchen, Schlößer, Prachtgebäude, Monumente, Schauspielhäuser etc. [...],2. die Lehre über die Bauart verschiedener Nationen, und 3. über die Alterthümer vorgetragen werden“[51] . Gleichzeitig sei aber in dieser Klasse der Wasserbau, d.h. also Ökonomie-Bauten, abzuhandeln.

Verweise auf architekturtheoretische Schriften, die ein angehender Architekt zu lesen habe, fehlen gänzlich. Zu Beginn des Gutachtens für die Architektonische Klasse paraphrasiert Langhans den Eintrag „Baumeister“[52] aus Sulzers „Allgemeiner Theorie der Schönen Künste“. Er verkürzt ihn jedoch so stark, daß Sulzers Ausführungen zur ästhetischen Bildung eines Architekten, u.a. durch das Studium der „verschiedensten Schriften der vornehmsten Baumeister“ vollständig wegfallen.
Langhans zufolge bildet sich das ästhetische Bewußtsein zum einen anhand von wiederholten Zeichenübungen, zum anderen aber durch die Erfahrung vor dem Kunstobjekt: „nach gäntzlich vollendeten Studio ist der Schüler geschickt eine Reise in fremde Länder vorzunehmen, und das kennen zu lernen, was sich beßer fühlen als beschreiben läßet: die edle Einfalt und Größe, wodurch das Werk seine Wichtigkeit, oder die Kraft erhält, sich der Aufmerksamkeit zu bemächtigen, den Geist, oder das Hertz einzunehmen, den Geschmack wodurch es Schönheit, Annehmlichkeit, und überhaupt einen gewißen Reitz erhält, der die EinbildungsKraft feßelt“[53] . Dies wiederum rekurriert auf ein Sulzer-Zitat,[54] das schon in den „Practischen Beiträgen“ verwendet wurde, und auch hier ersetzt Langhans den Begriff des Genie oder Talents durch das verkürzte Winckelmann-Dictum von der „edlen Einfalt und [stillen] Größe“.


[26] GStA PK, I. HA Rep. 96, 216 B, Vol. I 1787 - 1795, Acta des Kabinets Friedrich Wilhelm's II., Bl. 2

[27] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abtlg. III No 382 Vol. II, Bl. 11-13; alle drei folgenden Zitate: Bl. 12 recto

[28] SPSG, Plankammern, o. Nr., siehe auch AK Friedrich Wilhelm II. und die Kunst. 1997, Kat. Nr. III. 72, S. 286

[29] Die bislang einzige Monographie, Hinrichs, 1909, nennt Langhans bereits in der Einleitung einen Eklektiker; und gerne wird hier ein Zitat Schadows von Langhans' „Wiederholen anerkannter Meisterwerke“ verwendet (Schadow, 1849 (1), 1987. S. 34f). Siehe hierzu aber auch die Überlegungen Paschkes (Paschke in Arenhövel/Bothe, 1991, S. 30f) der das Schadow-Zitat auf den eigentlichen Kontext zurückführt und somit zu einer anderen Interpretation kommt.

[30] Bollé in Arenhövel/Bothe, 1991, S. 75

[31] Im Gegensatz zu seinem Sohn, der nur zeitgenössische Autoren diskutiert. (Langhans, C. F., 1810).

[32] Philipp, 1997, S. 55 - 59

[33] August Rode, Des Marcus Vitruvius Pollio Baukunst, 2 Bde, Leipzig, 1796.

[34] Bollé in Arenhövel/Bothe, 1991, S. 80

[35] Bollé in Arenhövel/Bothe, 1991, S. 80

[36] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abtlg. III Nr. 382 Vol. II, Bl. 11 verso. Die Hervorhebung von „Ruinen“ geschieht im Original in gesperrter Schrift, genauso wie andere Autorennamen auch von Langhans hervorgehoben werden.

[37] Börsch-Supan, 1971, I, 1789, Nr. 223 a, Beschreibung des Modells zum Brandenburger Tor. Das Tor und das Friedrich II-Denkmal stehen auch in einer räumlichen Verbindung, sie hätten den Auftakt bzw. Endpunkt der Linden-Promenade gebildet. Der Vorschlag, „dem verewigten Monarchen einen runden offenen Tempel an Eingange der Linden zu errichten“ wurde von Langhans selbst in einer Akademie-Sitzung gemacht. Vgl. hierzu: GStA PK, I.HA Rep 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 382, Bl. 4-5, Protokoll der Akademiesitzung vom 30. Juli 1796; und Bl. 7 Briefentwurf von Heinitz an Langhans vom 5. Februar 1797

[38] Vgl. Börsch-Supan, 1971, I, 1797, Nr. 309-313 und das Modell von Langhans Nr. 401; zu GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 382, Bl. 11-13 Langhans, Bl. 13-14 Schadow, Bl. 16-17 Hirt, Bl. 19-20 Gilly

[39] Sie fand am 25. September 1797 statt. Bollé, in Arenhövel/Bothe, 1991, S. 81, Anm. 57, zitiert einen Brief C. A. Boettigers vom 2. September 1797 (Weimar, Goethe-Schiller-Archiv, Goethe eingegangene Briefe 28/19), in dem davon berichtet wird, daß der König Hirt zu sich rufen läßt, dessen Zeichnungen besieht und „versichert, daß er nie Langhansens Plan gesehen, geschweige denn gebilligt habe“ und Hirts Entwurf zur Ausführung bestimmt. In den Akten läßt sich hierauf kein Hinweis finden; Langhans` Entwurf war per Kabinettsorder vom 7. Juni 1797 gebilligt, und erste Verhandlungen mit den Steinmetzmeistern hatten im gleichen Monat stattgefunden (GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abtlg. III Nr. 382, Bl. 24 u. 27-28) Falls es eine Krise gab, so scheint sie schnell ausgestanden zu sein, denn erst der Tod Friedrich Wilhelms II. im November 1797 setzte einen Schlußstrich unter die fortgeführten Untersuchungen der Steinarten zum Monument, etc. Auch im Akademiekatalog (Börsch-Supan, 1971, I, 1797, Nr. 309) und in eben dem Artikel der „Berlinischen Blätter“ (S. 67) wird dieser Entwurf als der zur Ausführung bestimmte genannt.

[40] Philipp, 1997. S. 35 - 45

[41] Philipp, 1997. S. 46 - 59

[42] Seine Bedeutung läßt sich auch daran erkennen, daß er zu mindestens drei besonderen Anlässen, wie die außerordentliche Sitzungen zum Geburtstag des Königs 1793 und 1797, in der Akademie Reden hielt. Langhans selbst war schon seit 1786 Ehrenmitglied der Akademie (Ernennungsurkunde im Nachlaß C.F. Langhans, Staatsbibliothek zu Berlin, PK, Slg. Adams, NL 141/100) und wurde auch in der Gründungsphase der Bauakademie, 1798, mit Gutachten beauftragt, s.u.

[43] Langhans, C. F., 1800 Dieser berichtete über eine neue Art leichterer Dachfenster, die er im Dach des Familienhauses eingebaut hatte.

[44] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 40 Beylagen zu dem Rapport der Revisionscomission, Bl. 69-73 Gutachten von Langhans vom 22. März 1798; Bl. 72 verso

[45] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 40, Bl. 72 verso

[46] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 40, Bl. 73 recto

[47] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 40, Beylagen zu dem Rapport der Revisionscomission, Bl. 69-73 Gutachten von Langhans vom 22. März 1798; und GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. IV Nr. 1, Bl. 8-11 Gutachten von Langhans vom 24. März 1798

[48] Vgl. den Kommentar des Kommissionsmitgliedes Genelli zu Langhans' Gutachten, der folgert, alle Ideen Langhans' „zielen auf eine praktische Bauschule, und nicht auf eine bloße Architektonische Lehrklasse an der Akademie; ob er [Langhans] sie gleich überall so nennt. Nirgends unterscheidet er die Architektonik von der praktischen Baukunst: und das ist in anderer Rücksicht vielleicht so unrecht nicht - das Individuum muß freilich beides zusammensetzen, um alle Theile seiner Zunft unter einen gemeinsamen Rapport zu bringen - aber für uns ist es ganz zweckwidrig.“ GStA PK, I.HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 40, Bl. 74-75

[49] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 40, Bl. 71r. Im Original durch Unterstreichung hervorgehoben, ebenso im zweiten Gutachten dort Bl 9r-v

[50] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 40, Bl. 69v, s.a. das zweite Gutachten Bl. 8v

[51] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. IV Nr. 1, Bl. 10v

[52] Sulzer, 1967-70, I, S. 343 b

[53] GStA PK, I. HA Rep. 76 (alt) Ältere Kultusoberbehörde, Abt. III Nr. 40, Bl. 71v

[54] Sulzer, 1967-1970, I, s.v. `Baukunst´, S. 314 b


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