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1814

8.1.

Mittteilung v. Oelfen nach Bericht Tauenziens: „Stieffelius, Lieutnant im 4ten kurmärckischen Landwehr Infanterie Regiment, gestorben d. 24ten Aug. 1813 bey Hagelsberg“

Anstellung des Schülers Carl Meding als Assistent in Kunstschule

Prämienzahlungen an Lehrer der Kunst- und Gewerkschule Collmann, Kuhbeil, Ringck, Eckert, Assistenten Schoppe, Heine

Ausstellung in Ztg. anzukündigen

22.1.

in Eleveninstitut anzustellen: Schoppe als Eleve, Neumann, Heine, Herdt als Schüler

Verleihung von Medaillen an Handwerksschüler

5.2.

Maler Bardou gestorben, Erinnerung an ‘Die Nonne’

Antrag an SKöU, Buchhorn zum Senatsmitglied zu ernennen; Hinweis auf seine vorbildlichen Aktzeichnungen und regelmäßige Gegenwart im Aktsaal, während einige Senatoren durch Alter oder Augenschwäche nicht mitzeichnen und durch Abwesenheit Puhlmanns und Alter Meils zwei für Stellen des Akts zuständige Personen fehlen; damit verbunden Ernennung Buchhorns zum Prof.; Zahlung eines „angemessenen Gehalt ..., wenn nicht noch alte Lehrer wie z. B. der Prof. Niedlich und auch der Rektor Weitsch sich sehr beschränckt besoldet befinden“

Weitsch protestiert gegen Ernennung Buchhorns zum Senatsmitglied: „Um Mitglied des Senats zu werden, müße man eines der höheren Lehrfächer bekleiden; zum Stellen des Modells würde auch Prof. Kuhbeil als Historien Maler sich schicken“; Einwand von anderer Seite: Kupferstecher sollten „zu den höheren Kunstfächern nicht zugelaßen“ sein; überzeugt von Nutzen Buchhorns für Aktstudium: Frisch, Schadow, Berger, Niedlich

19.2.

Begutachtung von Zeichnungen in der kgl. Bibl. und Auswahl von Büchern aus der Akad.bibl. zum Tausch

auf Blätter des v. Kleist zu Schleitz nicht pränumerieren, sondern Erscheinen abwarten

5.3.

Kommission der Akad. war in Bibl., hat in Manuskriptenkammer kol. Arabesken von Raffael gesehen und wünscht deren Überweisung

ehem. Schüler und Assistent, spät. Zeichenlehrer Rungenhagen gestorben, Witwe bietet dessen 18 Zeichentische zum Kauf

16.3.

Freiunterricht für Leopold Zielcke aus Danzig, empfohlen vom dortigen Prof. Breysig

SKöU hat Gutachten über Landschaftsstiche v. Kleists gefordert; „gut und nicht zu teuer ... indessen mehr ... zu Auszierung eines Zimmers ... als unterrichtend“

2.4.

Sichtung des Nachlasses von Bardou; ‘Geschichte der Judith’ von Verdier und einige Akte von Le Sueur anzukaufen

Ernennung Friedrich Guimpels zum akad. Künstler; ein Attest eines Dr. Klug rühmt ihn als besten Insektenzeichner, nach Meinung des Senats übertrifft Buchhändler Schüppel hierin alle anderen

16.4.

Einführung Buchhorns in Senat

Austausch zwischen Akad. und kgl. Bibl.

Freiunterricht für 3. Sohn des Malers Krüger; dessen ältester Sohn bereits vielversprechender Künstler, einst angestellter Schüler der Akad., derzeit im Feld

30.4.

Freiunterricht für Sohn des Malers Stürmer bewilligt, „weil der Vater Verdienste, um die Ausstellung und um die Fabrike von Stobwasser hat“

Bericht von F. Berger aus Wien

14.5.

Gutachten über ‘neu erfundenes Zeichenpapier’ der Gebr. Henschel auf Verlangen des Handels- und Gewerbedepartements; negativ

Erinnerung an Auslieferung für Akad. bestimmter Gipsabgüssen, die schon länger eingekistet in Paris stehen

28.5.

11.6.

Erörterung eines Schreibens der Präsidenten LeCoq und Büsching betr. Beleuchtung von Akad.fassade, Observatorium, Bibl; hierzu auf Einladung Prof. Buttmann anwesend

Rabe berichtet über Reuter; dieser wisse nichts von einer SKöU, fühle sich in Sachen Steindruck allenfalls gegenüber einem Kuratorium, nicht aber der Akad. verpflichtet; sofern SKöU mehr über ihn wissen wolle, müsse es sich „geradezu an ihn wenden“; R. arm und fast blind

25.6.

positives Gutachten über Lieber, der als Zeichenlehrer angestellt sein will

wegen Illumination muß Sonnenuhr abgenommen werden; dies soll Prof. Bode besorgen, damit dieser bei Beschädigung später keinem anderen Schuld zuweisen könnte

da vom Theater zur Illumination keine Lampen erhältlich, bei Feilner 1200 Näpfe bestellt

Hummel hat vor Abreise Zeichnung Transparentgemälde zum großen Mittelfenster geliefert; Herdt überträgt sie ins Große

9.7.

Freidhoff legt teures Stichwerk von Boissieux vor; sollte angeschafft werden

23.7.

anläßlich der Ankündigung von Gipsabgüssen aus Paris Überlegungen zu deren Aufstellung; Bezug auf Reskr. der SKöU v. 22.9.09 wonach Akad.gebäude als Ganzes zu „wissenschaftlichen und Kunstanstalten“ bestimmt ist; Chef der SKöU soll „auf die Erfüllung jener Königl. Zusage halten“, also auf Erweiterung der Räumlichkeit der Akad. drängen; derzeit werden schon wieder Ställe im Akad.gebäude eingerichtet

v. Baaders Werk über Straßenbau anzuschaffen

Rabe untersucht Modell der Dampfmaschine von Tarnowitz auf Wunsch d. Berg- u. Hüttenverwaltung

Eingang der jährl. beiden Landschaftsgemälde von Reinhardt aus Schlesien; Verschlechterung bemerkbar

nach Erklärung des russ. Staatsrats Gruner in Ztg. über Übernahme des Herzogtums Berg durch Preußen Spekulation auf Düsseldorfer Gemäldegalerie, die nach München geschafft worden sei, aber immer „als dem Lande und nicht dem regierenden Herrn, gehörig betrachtet“ wurde, auch dortiger Schatz von Zeichnungen und Stichen; Freidhoff will Verzeichnisse besorgen, anschließend mit Münchner Hof über Übergabe zu verhandeln

12.8.

Austausch zw. Akad. und Bibl.: Raffaelsche Arabesken gegen ‘Pièrres gravées’ von Gravelles

Erörterung von des Eleven und Assistenten Herdt Bitte um Stelle des verst. Prof. Ringck; auch Dähling käme in Frage

Illumination der Akad.fassade am 7.8. „nicht so gläntzend ausgefallen“; an Ausstellungsvorbereitungen zu gehen; Verbesserung der Beleuchtung durch Ausbesserung der Fenster wünschenswert

gelegentl. einer Nachricht, daß an Besoldungsetat für alle Beamte gearbeitet werde, Erinnerung an ausstehendes Versprechen zur Gehalterhöhung für die „im Dienst des Staats stehenden Künstler“

nach Reskr. v. 4.8. kann kein Lokal zur Aufstellung der Gipsabgüsse angewiesen werden; Rabe berichtet, er habe Anweisung, die Balkenlagen des ersten Stockwerks zu untersuchen und Fußböden auszubessern, damit dort Gipse aufgestellt werden könnten; Einwand des Senats: große Gruppen wären zu schwer, Beleuchtung ungünstig, Räume anderweitig benötigt (Gemälde, Gipssachen, Operndekorationen)

20.8.

Dank für Überweisung von Abdrücken von Gemmen des Pariser Museums; Hirt wird Verzeichnis anfertigen

Hummel von Badereise zurück

Eingabe des Kupferdruckers Senn aus Dessau, derzeit in Berlin; S. hat bei Chalcogr. Gesellschaft gearbeitet, ist bekannt für hervorragende Arbeit und erhält aus verschiedenen Orten Platten zum Druck; Verweis auf Anstellung Gouthiers aus London und damit verbundene Ärgernisse, sowie Unterstützung der Drucker Denis und Hampe, Erörterung der Notwendigkeit eines guten Druckers; Freidhoff, Berger, Buchhorn sprechen sich entschieden für S. aus, der gegen maßvolles Festgehalt zur Übersiedlung nach Berlin bereit wäre; „der Senat wünscht daß das Hohe Ministerium beym Wiederaufleben aller Kunstfächer diesem Antrage Gehör geben möchte, indem nunmehro zu erwarten, daß außer den kleinen bisherigen Unternehmungen in der Kupferstecherey auch eigentliche Kunstwercke mit Hülfe einiger Aufmunterung von Seiten des Staats werden zu Stande kommen“

27.8.

ao. Konf. zur Vorbereitung der Ausst.

Ausst.kommission: Freidhoff, Schumann

aus Dresden und Rom mehrere Gemälde zu erwarten

30.8.

Lehrerkonf. zur Einführung von Dähling als Lehrer für freie Handzeichnung

3.9.

Dähling zum Prof. zu ernennen; „seine Talente, seine sowohl theoretische als praktische Kentnisse berechtigen ihn dazu“; auch Mitgliedschaft

Durchsicht der Zeichnungen des Sekr. Kolb; Rabe wird Gutachten erstellen

nach Reskr. v. 25.8. Senn abschlägig zu bescheiden

10.9.

Übermittlung des Unterrichtsplans für Wintersemester incl. Antrag von Prof. Zimmermann, Unterricht in Statik und Maschinenbau zu erteilen; incl. Plan des Charlottenburger Schloßgartens als Resultat des Feldmessunterrichts

Henry und Bussler, derzeit in Paris, sollen Bücher besorgen: Griechenlandreise von Gouffier, Architekturkursus von Durand

mangels Raum zur Ausstellung der Gipse aus Paris ist König an früheres Versprechen zur Aufstockung des Flügels an der Stallstr. zu erinnern; Pläne liegen bereit

17.9.

1.10.

Räumlichkeiten der Akad.; Operdekorationen wegzuschaffen, Whg. von Bier, Wagenremisen

Eingang einer Sendung von Rehberg aus London mit div. Stichen; auch erkenne Londoner Akad. die schnelle und effektive Einflußnahme der Berliner Akad. auf Gewerksproduktion in den Provinzen als vorbildliche Leistung an; Rehberg regt Austausch der jew. Lehrmittel und Mitgliedschaft des Akad.präsidenten West an

in Sendung Rehbergs Gesuch eines Hamilton Roche um Ehrenmitgliedschaft

Übermittlung eines Briefs Rehbergs an Hirt

15.10.

Eingang von Bildern Reinhardts aus Schlesien zur Ausstellung

29.10.

12.11.

Prof. Zimmermann beantragt Anschaffung physikal. Instrumente; Bordaischer Kreis von Mechaniker Mendelssohn nicht gebrauchsbereit; M. ist seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen

Unterstützungsgesuch des Kupferstechereleven Bergius; Gewährung befürwortet

„Überreicht der Senat devotest eine Vorstellung deren Inhalt schon früher vorgekommen, wozu die Zeit aber itzo gelegener und günstiger scheint“ (Gehaltserhöhung)

Rabe hat nach Reskr. v. 22.9. Schiffsmodell abgeholt und in Modellslg. der Bauakad. gebracht

26.11.

Übermittlung eines Schreibens des Perspektivmalers Pasquale Cioffo aus Pisa „an eine sachverständige Behörde“ weiterzuleiten

Ernennung des Schwertfegers Bähr für Hirschfänger auf Ausst. zum akad. Künstler

10.12.

Senat hat sich wegen Gehaltserhöhung an König direkt gewandt

Freiunterricht für 3. Sohn des Modellmeisters Riese

ehem. Eleve Herdt fordert ausstehendes Honorar

24.12.

Hardenberg hat auf Bitte um Gehaltserhöhungen geantwortet, daß Angelegenheit nach Rückkehr des Königs zur Sprache gebracht wird

Unterstützung Selvinos für dessen Gipsmedaillon des Zaren aus Ausstellungserträgen

Eingang von Probearbeiten und Brief von Weise, Lehrer an Kunstschule Halle; den Anforderungen entsprechend

per Reskr. v. 28.12. Raum in kgl. Bibl. zur Aufbewahrung der 40 Kisten Gipssachen (aus Paris) angewiesen; Absprachen Rabes mit Biester

Instandsetzung des Hauptportals beantragt

Nachtrag vom 27.12.: Eingang eines Schreibens des Königs aus Wien, Gehaltserhöhung derzeit nicht möglich

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