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1799

20.4.

Bekanntmachungen der kgl. Verfügungen über Bauakad.; deren Verbindung mit Akad.; Kuratorium aus Chef des Hochbauamts und Chef der Akad.; Akad.- und Senatsmitgliedschaft von deren Direktoren (Becherer), Riedel sen., Gilly, Eytelwein; Ehrenmitgliedschaft für Hofbauamtschef v. Schroetter

Zeichenunterricht der Bauschüler in Zeichenklassen der Akad.

erneut Beratungen über Kunstschulwesen geplant, das der König dem Kurator „zur besonderen Pflicht gemacht“ habe

nächste Ausst. auf 1800 angesetzt

Sekretär soll Denkschrift zu Kunstschulwesen für Kurator aufbereiten

Angebot des Malers Philippson zu Unterricht in Musterzeichnen; bei Reform des Kunst-schulwesens zu berücksichtigen

weiteres Heft von Helmbrecht und Naumann über preuß. Gestüt eingetroffen

Zurücksendung von unter Wasser gemalten Ölporträts von König und Königin von Maler Lowe; Akad.mitgliedschaft verweigert

Maler Joh. Mich. Hauch bittet mit Einsendung eines Miniaturgemäldes um Befreiung vom Soldatenstand; Unterstützung abgelehnt

Gesuch des Bildhauers Parent um Anstellung als Zeichenlehrer; evtl. zu berücksichtigen

Proben aus Farbenfabrik von Prof. Prange in Halle von Senat, auch von Burnat, zu untersuchen

Lob für Vangerow über von ihm veranstaltete Kunstausst. in Magdeburg

Gesuch um Unterstützung des Kunstschülers Hermann Eggerkes aus Ostfriesland

Eingang von Rhodes ‘Berlin, Zeitschrift für Freunde der Kunst’

Hardenberg schickt Verzeichnis der Zeichnungen und Stiche der ehem. Akad. zu Bayreuth; Heinitz will gelegentlich mit ihm über Einrichtung von Kunstschulen in den fränkischen Fürstentümern reden; Ehrenmitgliedschaft für Hdbg.

12.7.

Gesuch des akad. Künstlers Bennet Salomon, ihn für seine Stiche von FII., FWIII., Königin Luise als Mitglied aufzunehmen; abgelehnt

28.9.

Rapports über Lehrklassen

22.10.

(Protokoll fehlt)

Rapports

2.11.

Eingang eines Schreibens von Heinitz mit Wunsch nach wöchentlichen Konferenzen des Senats wie früher; Ansetzung der ‘ersten Konferenz’ auf 26.11.; H. will so oft wie möglich selbst anwesend sein oder sich in Akad. vortragen lassen und Entscheidungen wiederum im Senat vortragen; Forderung, die regelmässigen Unterrichtsvisitationen wieder einzuführen

Hirt über Vorlesungen bei Akad. und Bauakad.; Überlegungen über Zulassung der Schüler des jeweils anderen Instituts

Unterstützungsgesuch von Ludwig Waeger zu Genehmigung empfohlen, von Kur. mangels Fonds abgelehnt

Schadow legt Schrift über Gipsabgüsse der Akad. vor; von Kur. zur Ansicht angefordert

Denkschrift von Hirt namens des Senats an Kurator über Neuerungen in Bauakad., die der Akad. nachteilig seien; Kur. will Gutachten der Bauakad. anfordern

Meil jun. fordert Staffelei und Blindrahmen für Kompositionsunterricht; Kur. genehmigt Anschaffung

Frage des Senats, ob zu Konferenzen alle Senatsmitglieder (incl. Assessoren, u. a. Buchdrucker Unger, Rambach, Genelli) erscheinen müssen; Antwort Kur.: nur Direktor, Rektoren und Professoren; je nach Verhandlungsgegenstand Gutachten der übrigen Mitglieder anzufordern; Gesamtsenatssitzung nach Einberufung durch Kur.

Hirt schlägt vor, in Konferenzen bei fehlenden Verhandlungsgegenständen, Mitglieder Vorträge halten oder Arbeiten vorlegen zu lassen, von Heinitz sehr begrüßt, möglicherweise im Anschluß daran oft beabsichtigte Herausgabe eines akadem. Magazins

9.11.

Hirt wünscht für seine Vorlesungen die hölzernen Modelle römischer Bauwerke

Meil hat Zeichnung einer Baccantin vorgelegt

16.11.

Frisch legt Revision des Inventars der Gemäldeslg. der Akad. samt Denkschrift vor

Berger dito für Kupferstichslg.; legt außerdem engl. Gedichtband mit musterhaften Holzschnitten (wohl von J. Anderson) vor, der erworben werden soll; Buch gehört Nicolai; Kurator: approbiert

Hirt liest eigenen Aufsatz über antike Malerei vor und wünscht Abonnement der ‘Propyläen’; Meil will weitere Journale abonnieren; Kurator lobt Hirt, will Raisonement über Aufsatz und weitere Abhandlungen von übrigen Senatoren

Kurator mahnt sorgfältigere Klassenvisitation und ausführlichere Berichte darüber an (beiliegend: ‘Auszug eines Schreibens aus Dresden vom 26.11.1799 vom Herrn Heß dem jüngeren dessen Gemälde ein Scharmützel zwischen Sachsen und Franzosen vorstellend in der vorjährigen Kunstausstellung einiges Aufsehen machte’)

23.11.

Vorschäge zu abonnierender Zeitschriften: Propyläen, Fortsetzung der Meuselschen Miscellaneen, Modejournal von Bertuch; Kur. genehmigt die ersten beiden, Bertuchs Zs. bereits im Bergwerkdepartement abonniert

Stenzel, Schüler der Kompositionsklasse, legt Gemälde einer Bauernszene vor, viel Beifall

30.11.

Prof. Genelli wünscht Antwort von Heinitz auf Schrift über (Bau?)akad., die er vor 14 Tagen vorgelegt habe

Hirt liest weiter über Malerei und Farbmaterial der Alten; Frisch erzählt von ‘seiner ehemals verfertigten Farbenleiter durch die Töne der Musik’

Schadow bringt englisches Kupferstichwerk, Liber veritatis, 200 Stiche nach Claude; von Mettra für 150 bzw. 100 Taler angeboten; alle außer Meil sen. wünschen Ankauf; Kuratorium genehmigt Ankauf nicht

7.12.

Hirt zeigt Basrelief aus Alabaster von Beutler nach Kaufmann, die drei Künste, welches Beifall fand

Vorlage der vom Kurator erhaltenen Aufstellung der Gemälde zur nächstjährigen Aufstellung und der KO vom 28.11. [Sujets aus vaterländischer Geschichte zu wählen]; „Es wurde hierauf beschlossen den dabey interressirten Künstlern davon Nachricht zu geben, damit sie die vorgeschlagenen Sujets mit Fleiß und zu rechter Zeit ausführen“

Vorlage eines Antrags von Publizist Rhode, Mitglied und Sekretär der Akad. werden zu wollen; entschiedene Ablehnung; Ausführungen zu R.s Talent; Seitenblick auf Pariser Verhältnisse, dort Cochin Sekretär

Resolution des Kur. vom 2.11. über Denkschrift zu Bauakad. zu Zirkulation gegeben

14.12.

bezgl. Liste der zur Ausst. anzufertigenden Bilder: alle Künstler haben Sujet angegeben, außer Graetsch; dieser wird vielleicht Tod Friedrichs II. malen, den er vor Jahren bereits einmal ausgestellt hatte; Genelli will ‘die berühmte Heuscheune auf dem Harz’ malen; Rosenberg hat bereits preußischen Hengst mit Stallknecht aus preuß. Gestüt gemalt; Friedel hat bereits Sepiazeichnung nach Bild in kgl. Galerie gezeichnet; Rösel noch nicht befragt; Puhlmann, Collmann, Heusinger noch zu befragen

Vorschlag Meils jun., falls keine Geschäfte im Senat vorliegen, könnte man sich üben, ‘menschliche Stellungen nach 5 aufgegebenen Punckten zu zeichnen’; Kur.: ‘sehr approbirt’

Genelli bespricht Rhodes Zs. ‘Berlin’

21.12.

Bescheid an Rösel, König habe Anfertigung der zwei Harzgegenden genehmigt

Zeichner Heusinger noch nicht als Erfinder, nur als Kopist tätig

Meil sen. legt Erläuterungsschrift zur Idee seines Bruders vor, betr. Zeichnung nach 5 Punkten

Frisch liest über Verschiedenheit des Ausdrucks in Schauspiel und Malerei

zwei Hefte Kupferstiche von Volpato nach Morghen liegen vor, sind schon in Akad. vorhanden

Stiche der Marienburg von Frick nach Gilly vom Kur. zur Begutachtung vorgelegt

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