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1796

9.1.

Einwände Puhlmanns gegen Aufforderung an Hackert, da H. „nicht umsonst, sondern für baare Bezahlung arbeite“; nach Heinitz habe Graf Loepel versichert, Hackert „würde sich ein Vergnügen daraus machen, als ein gebohrener Brandenburger ein Stück von seiner Arbeit Sr. Maj. zu verehren“; Heinitz will Arbeit Hackerts zur nächsten Ausst.

Gesuch des Instrumentenmachers Langenbach, seine Arbeiten in der Ausst. in den Zeitungen ‘vorteilhaft zu erwähnen’

Bewilligung der Kosten für 4jährige Reise an Gilly jun. durch König

Überlegungen zur Erwerbung vom Doubletten von Kunstsachen der kgl. Bibliothek

Kurmärkische Kammer zeigt an, daß Beyer und Wetzernik Schadows Büsten von Luise und Friederike in Wachs nachgegossen haben; Frage an Schadow nach Gegenmaßnahmen

Haas bietet Stich nach Gemälde Rodes, Szene aus dem einjährigen Feldzug, zur Pränumeration

Schreiben von Ledebur wegen Honorarzahlung an akad. Buchhandlung weiterzuleiten

Einsendung einer Zeichnung der Porta westphalica von Kammerpräsidenten v. Breitenbauch; beifälliger Dank

Schreiben des Auswärtigen-Dep.: ehem. Bischof von Ermland, jetzt Erzbischof von Guesen kann nicht über Fonds der Stiftung des Kardinals Hosius zu Gunsten preuß. Künstler verfügen; v. Hoffmann soll versuchen, ob in dieser Angelegenheit für die Akad. doch noch etwas zu erreichen ist

nach preußischer Inbesitznahme von Warschau Erkundigungen über dortigen Kunstbesitz einzuholen

Heinitz fordert Angaben, was die Senatsmitglieder zur Ausst. einsenden; verspricht Bemühungen um Käufe des Königs

6.2.

Bericht über Zustand der Warschauer Akad. und die dortigen Künstler angefordert

Überlegungen zur Praxis des Aktunterrichts; inhaltlich bestimmmte Stellung gegenüber sogn. ‘academischer Stellung’ zu bevorzugen

Gesuch des Kunsthändlers Fleischer aus Frankfurt/M. um Übernahme der akad. Kunst- und Buchhandlung; schließlich bescheidenere Forderung um Verleihung des Titels ‘akad. Kunsthändler’; Ultimatum an bisherige Betreiber der K.-u.-B.handlung zu Berichtigung ihrer Vertragsangelegenheiten

Eingabe von Neissler aus Neusalz, sein bemaltes Körbchen auf voriger Ausst. an König zu schenken; große Preismed. an N.

27.2.

Verteilung der Preismed. der PKS

die 20 Skizzen nach den besten Gemälden in Venedig, die Rode gezeichnet und der Akad. geschenkt hat, sollen gerahmt und zur Ausst. gegeben werden; künftig sollen die preuß. Künstler in Rom regelmäßig dortige Gemälde kopieren und Kopien zur Ausst. senden; dies mit Aufsatz von Puhlmann zur Übermittlung an Rehberg

Zeitungsbericht über Dresdner Kunstzustände zur Zirkulation gegeben

Gesuche um Reisepässe für Romreise von Niedlich und Kuhbeil

Ablehnung des Angebots der Kupferstichslg. des Prof. Becker in Dresden

12.3.

Rehbergs Bericht (Macco, Reinhart, Niedlich, Schumann); Bestellung div. Publikationen aus Rom: Fortsetzung des Vasenwerks Tischbeins, Fortsetzung des Kostümwerks, Auswahl einiger Repr.stiche aus beiliegendem neuen Prospekt

Mißstände im Zeichenunterricht Collmanns: Übungen bzw. Versetzung entspricht nicht Fähigkeiten der Schüler; wird von Chodow. bei Erarbeitung eines neuen Reglements für Zeichenunterricht berücksichtigt

Antrag des Stuckateurs Föhr um Mitgliedschaft; stattdessen Titel ‘akad. Künstler’ gewährt

19.3.

Chod. verspricht, Reglement für Zeichenklassen baldmöglichst einzureichen

Diskussion des Briefes von Carstens vom 20.2., „in dem er seine Independenz von der Academie beweisen will und seine zur Ausstellung eingesandte Stücke, auch das noch zu fordern habende Gehalt reclamirt“; Darlegung der Geldverhältnisse

30.4.

Schreiben Rehbergs aus Rom (Macco, Nachrichten über Antikenfunde)

Ausst. eines Führungszeugnisses für Bildhauer Kahl, derzeit in Magdebg.

Bach hat Huldigungsfeierlichkeiten in Warschau arrangiert

Gutachten Vogels über Privilegien der akad. Künstler gegenüber den Handwerksverbänden, insbes. Bildhauer vs. Stuckateuren; der entsprechende Paragraf des Statuts sei als „vollständiges Landes Gesetz“ anzusehen

Bericht über Kunstsachen in Warschau durch Schreiben von Minister v. Buchholz

Meßinstrument von Stabskapitän v. Puttlitz an Akad. d. Wiss. weitergeleitet

Schreiben Schadows vom 12.4. nebst Kunstnachrichten aus London zirkuliert

Fritz auf Unterstützungsgesuch an Fabrikendepartement empfohlen

3.9.

[Woellner präsidiert stellvertr. für Heinitz auf dessen Wunsch]

Beratungen über öffentliche Sitzung zur Feier des Geburtstags des Königs

Vereinbarung von Redebeiträgen von Rambach, Langhans, evtl. Ramler, Meierotto, Gedicke

Arrangement einer kleinen Ausst. von Schülerarbeiten und der Medaillen von Loos und Abrahamson aus dem verg. Jahr

22.10.

Rückkunft Heinitz’

Prof. Heymann Urlaub zu Englandreise bewilligt

Bildhauer Leo Friedemann auf Gesuch zu akad. Künstler ernannt

Unterstützungsgesuch des Kupferstechers Jügel; mangels Fonds abgelehnt

Unterstützungsgesuch der Künstlerin Caroline Goldschmidt; soll erst Arbeiten zeigen

Sicherung des Berlin-Prospekt des Stechers Peter Haas gegen Nachstich durch Ernennung zum akad. Künstler

29.10.

Mitteilung der KO betr. Mitgliedschaft und Anstellung Hirts

Ernennung der Bildhauer Chevalier de Werder und Gast zu akad. Künstlern im Zuge der Privilegierung gegenüber den Handwerkern; von Schadow weitere 12 Bildhauer zur Ernennung vorgeschlagen, diese sukzessive zu prüfen

Dank an Gedicke für Einsendung seiner Vorlesung über Inschriften

Eingang von Bachs ‘Torso’; zur Zirkulation gegeben

12.11.

Besprechung des ersten Hefts von Bachs ‘Torso’, Eingang des zweiten

Einrichtung des Unterrichts Hirts

Ernennung der Bildhauer Lobier, Nieserer, Wichmann, Haenisch zu akad. Künstlern

Einrichtung des Unterrichts Rambachs

Anfrage des Ministers v. Reck seitens eines Bürger-Rettungs-Instituts um Erlaubnis, zu Versammlungen Räumlichkeiten der Akad. zu benutzen

10.12.

Korrespondenz mit Akad. Wien; Rode präsentiert Schreiben von v. Birkenstock in Wien, der Auskunft über Verfassung und Tätigkeit der Berliner Akad. wünscht, da Statuten der Wiener vereinigten Akad. erneuert werden sollen; Rode wird Antwort besorgen

Eingabe von Prof. Bettkober, bittet, daß sein Modell einer Statue FWI. dem König gezeigt werde; Heinitz verspricht, dies bei passender Gelegenheit zu tun

Bildhauer Föhr bittet, für Arbeiten für den König, die von diesem gelobt wurden, zum ao. Mitglied aufgenommen zu werden; erhält Titel ‘akad. Künstler’

Holzbildhauer Bettkober hat Proben von Farben an Hofbauamt gegeben, Langhans gibt sie zur Begutachtung an Akad.; Lütke und Frisch haben sie bereits positiv begutachtet

Antrag auf Mitgliedschaft von Architekt Wilster aus Petersburg mit Empfehlung des Gesandten Tauenzien; Rezeptionsstück von Langhans und Hirt negativ beurteilt; Gesuch abgelehnt

Korrespondenz mit Vangerow betr. Magdeburger PKS

Unterstützungsgesuch von Meno Haas; Rode wurde nach den Lebensumständen Haas’ befragt; demnach dürftig obgleich fleißig, da 8 Kinder zu ernähren und krank gewesen; arbeitet außerdem nur mit Grabstichel und daher langsam

Schadow übergibt 2. Expl. eines ‘Modell- und Zeichenbuchs für Handwerker’, das Heinitz für Kunstschule Halle bestimmt hat

Begutachtung von Zeichnungen, die von Hofrat Parthey vorgelegt wurden, und von Zeichnungen von Klotz in Mannheim, die Schadow vorlegt

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