1791
| 8.1. |
Göring aus Stettin hat Reglement der dortigen ‘Zeichen- und Steuermanns-Schule’ geschickt; erhält als Lehrmittel Preislers Zeichenwerk Bericht über Zubereitung von Farben mit Bleiweiß in Leipziger Inelligenzblatt an Maler unter Senatoren verteilt, um Verfahren zu erproben Gesuch der Malerin [Rosina Chr. Lud.] Matthieu um Gnadengehalt mangels Fonds abgewiesen Rehbergs Kunstnachrichten verlesen und für ‘Annalen’ an Moritz geschickt Klageschreiben der Witwe Barachini über Gebr. Genelli wegen offener Rechnung für Kost und Logis an Gebr. G. zu senden Antwortschreiben Wöllners betr. Vereinigung des Oberhofbauamts mit Akad. vorläufig ad acta wiederholte Bitte Valentinis soll unbeantwortet bleiben Maler Dümke/Dumcke meldet Ankunft in Rom; ad acta rückständigen Reisekosten von Sinzenich werden beglichen Moritz kündigt Plan seiner öffentlichen Vorlesungen und Abriß einer preuß. Kunstgeschichte als Ouvertüre der ‘Annalen’ an Chod. legt Zeichnungen von de la Vecandiere vor, die dieser als Musterblätter angeboten hat; abgelehnt |
| 15.1. |
vorgesehene Abgabe der Doubletten der kgl. Bibl. an Akad. nicht möglich, sollen verkauft werden, um Bibl.katalog zu finanzieren wegen Bericht in Leipziger Intelligenzblatt über Zubereitsungsart von Bleiweiß wird sich Chod. bei Oeser erkundigen; könnte für Bauwesen nützlich sein Defekt der Lampe in Aktsaal, v. Hoffmann schlägt Nachbau einer Lampe vor, die er in Mailänder Theater gesehen hat; dies auch v. Reck für Opern-Beleuchtung mitzuteilen Zeichnungen der Architekturschüler in nächster Konferenz in deren Gegenwart zu zensieren; Heinitz mahnt Beachtung zur ‘guten und zweckmäßigen inneren Distribution bürgerlicher Häuser’; will mit neu zu errichtender Salzfactorei Muster hierfür geben; dies Becherer und Ungerer mitzuteilen Vorschriften Heinitz’ zur Behandlung von Zirkularen auf Vasen-Werk von Hamilton und Tischbein zu subskribieren |
| 22.1. |
am Eingang der Akad. werden Eßwaaren feilgeboten und so die Schüler zum Naschen verführt; an Präsident v. Eysenhard zu schreiben, um Handel zu verbieten Zeichnungen der Architekturschüler zensiert; Fortschritte festgestellt; Zeichnungen an Rektor Fischer in Halberstadt zur Begutachtung zu senden, da Gegenstände einer Abhandlung von ihm entnommen Schreiben Trippels zu beantworten, daß Modell zu Fürstenbund bei Gelegenheit dem König gezeigt werden soll Bericht an König wegen Ziethen-Standbild Craye in Leipzig hat Verzeichnis von Gemälden Dietrichs an Puhlmann gesandt; zirkuliert unter Senatoren Heinitz legt Stich von Wille vor (Befreiung eines Mädchens aus der Hand von Räubern durch Offizier); Mitgliedschaft für W. Heinitz legt Rezension der Ausst. 1789 vor, angeblich von Hoyer; „Wegen den ungesitteten Ausfälle auf die innere Einrichtung der Academie, und wegen der vielen zur Sache nicht gehörigen Personalitaeten ... war man der ... Meynung, diese Brochure keiner Attention zu würdigen“ Carstens verbittet sich die regelmäßige Visitierung seiner Zeichenklasse; „es soll ihm darauf zu erkennen gegeben werden, daß es ihm nicht gebühre, sich den allgemeinen Beschlüßen und Anordnungen des Academischen Senats zu entziehen“ |
| 21.1. | |
| 1.2. |
ao Konf. wegen Anfertigung eines Denkmals für Friedrich II. (kein Protokoll erhalten) |
| 5.2. |
KO betr. Ziethen-Standbild Schadow bekannt zu machen, außerdem an Kämmerer Ritz schreiben; nach Königs Willen soll Statue auf Wilhelmsplatz zwischen Seidlitz und Keith aufgestellt werden Schreiben von Landschaftsmaler Reinhardt wegen erneuter Reise nach Schlesien bis Aufstellung eines neuen Etats zu reponieren Moritz trägt aus englischem Buch über englische Ruinen Beschreibung eines alten Tempels ‘Choir Gaur’ vor; Heinitz überweist Buch an KPM Heinitz hat König über außerord. Verslg. wegen FII.-Dm. berichtet; König ist mit gefaß-ten Beschlüssen zufrieden, trifft Bestimmung, FII. „blos in seiner eigenen Person, ohne alle Attribute, mit der möglichsten Würde und Simplicitaet, in einer einfachen römischen Friedens Kleidung, wie die Statue des Marc. Aurel ... auf einem schönen, preußischen, ruhig fortschreitenden Pferde sitzend, dargestelt werde“; König will das beste Gemälde von FII., das von Knobelsdorff, als Porträtvorlage auf Akad. schaffen lassen; Bestimmung des Materials des Sockels und des Standorts; Becherer soll perspektivische Zeichnung machen; durch Ztg. inländische Künstler zu Entwürfen aufzufordern; Graf Lindenau stellt das schönste Pferd in kgl. Ställen zur Dressur als Modell zur Verfügung Mitgliedschaft für Direktor der kgl. Stückgießerei, Maukisch auf Vorschlag Heinitz’ |
| 12.2. |
Heinitz ermutigt Künstler, in Entwürfen zu FII.-Dm. von Vorgaben des Königs abzuweichen; Lütke schlägt ‘trajanische Säule’ vor; Gerhard schlägt Granit vom Petersberg für Sockel vor Gerhard will im Zusammenhang mit FII.-Dm. Versuche mit Metall(guß) anstellen lassen v. Alvensleben will im Tiergarten FII.-Dm. errichten; Projekt soll bei öffentlicher Gene-ralversammlung vorgetragen werden Bestallung Ravenés als Hofziseleur Puhlmann wird die ‘gemeinnützigsten Sachen’ auswählen, die als Musterblätter für PKS gestochen werden sollen Mangel einer Handlung für Künstlermaterialien in Berlin festgestellt; Frisch will Denk-schrift verfassen; dann mit Pascal zu verhandeln, ob er entsprechendes Sortiment führen will; wegen breiter Leinwand nach Bielfeld zu schreiben |
| 19.2. |
bezgl. FII.-Dm. über verschiedene Steinsorten beraten, u. a. Basalt, womit Chevalier Werder Erfahrung habe, ebenso Potsdamer Bildhauer Kambly, der bei Heinitz vorsprechen soll Bestellung von engl. Zeichnungen über Graf Reden als Musterblätter für PKS wegen Marmor für Ziethen-Standbild an Wöllner zu schreiben Lenoir hat König seine Dienste für Guß von FII.-Dm. angeboten; Chod. und andere Se-natoren wollen sich über L. erkundigen ‘sehr nachtheiliges Gutachten’ über diesjährige Operndekorationen; Überlegungen zur Durchsetzung von §31 des Statuts; Vorschlag, Operndekorateur aus akad. Kasse bezahlen zu lassen um ihn an Akad. zu binden |
| 26.2. |
Vorschläge Frischs zu Einrichtung einer Materialhandlung mit Preiscourant von Heyl und Leinwandprobe von Wirker Wildenbrandt vorgelegt Eingang von Gipssachen von Graf Wallmoden-Gimborn Akad. besitzt bereits Gemmen-Werk von Malborough, daher Ausschnitt aus Altonaer Ztg. ad acta Moritz zeigt Beginn seiner mytholog. Vorlesung an Knobelsdorffs FII.-Porträt nicht als Muster zu verwenden, da FII. zu jung |
| 5.3. |
je ein Expl. von Moritz’ Götterlehre zur Aufmunterung an Wachsmann, Buchhorn, Levi, Moesch, Rösel, Tappe, Nettling, Haack I+II, MüllerII, Hampe, Irre Bürgermeister von Treptow a. d. tollen See hat dortigen Stein für Sockel zu FII.-Dm. vorgeschlagen; soll Größe messen und Probe schicken; Senat wünscht Porphyr aus Schlesien als Material für Sockel; diesbezüglich will Langhans Recherchen anstellen Ziseleur Noré in Potsdam hat seine Dienste bei Guß des FII.-Dm. angeboten; Fertigstellung des Denkmals bis Ende des Jahrhunderts anzustreben Mitgliedschaft für Didot in der mechanischen Klasse auf Vorschlag von Heinitz Moelter wird zwischen Akad. und KPM in Frage ‘streitiger’ Stiche schlichten nach Senatssitzung wurde in Generalversammlung der Plan zu FII.-Dm. im Tiergarten verlesen, "jedoch sehr ungünstig, als unausführbar und der Würde des Gegenstandes nicht angemessen, beurtheilt“ |
| 19.3. |
Sekretär legt Denkschrift zur Versorgung der Kunstschulen mit Musterblättern vor Witwe Taubert hat gebeten, Porträt des Grafen Brühl von ihrem Sohn noch einmal auszustellen; abgelehnt Aufsatz von Melzer zu FII.-Dm. ad acta Beantwortung eines Schreibens der Gebr. Bildhauer Heyd in Kassel zu FII.-Dm.; sollen Entwürfe einreichen, auch abweichend von den Vorgaben des Königs Korrespondenz mit Woellner wegen Finanzierung des Ziethen-Dm. Unterstützungsgesuch der Witwe Selvino; abgelehnt Ausfertigung der Patente für Hofouvriers ohne Beteiligung der Akad. allein durch Generaldirektorium |
| 26.3. |
Ausst. am 21.5. zu eröffnen, nachdem König die Ausstellungsstücke gesehen habe Feuervergolder Schnittel bietet sich als Treiber für FII.-Dm. an; abgewiesen Lob für Leistung Becherers als Architekturlehrer |
| 2.4. |
Einsendung einer Medaille Abrahams mit Gesuch um Unterstützung für Rückreise; Entscheidung nächstens Auszug aus ‘Schubartscher Chronik’ betr. Wiener Kritik an Plän zu FII.-Dm. ad acta Rehbergs Bericht aus Rom eingegangen und in monatl. Versammlung verlesen worden; ad acta und an Moritz für ‘Annalen’; Zeichnungen von Lampe und Leuchter an einen hiesigen Gelbgießer zu geben Hoym hat Anstellung Bachs als Leiter einer in Breslau zu errichtenden PKS genehmigt Kupferschmied Nüsle in Schorndorff will FII.-Dm. in Kupfer treiben; abgelehnt außerordentliche Mitgliedschaft Kimpfels nach zwiespältiger Beurteilung seines Rezepti-onsstücks, Tod des Sokrates Eingang einer Zeichnung eines Pferdes von Abbé Paue/de Paw aus Xanten mit Hinweis auf Vorbildlichkeit des Pferdes ‘aus dem Hercularum’ |
| 9.4. |
positives Urteil über Medaille Abrahamsons v. Hoym hat Breslauer Maler Thilo als Mitglied vorgeschlagen; angekündigte Arbeiten nicht mitgekommen Bitte an Hoym um Mitteilung des Breslauer ‘Maler-Privilegs’ der dortigen Maler/Anstreicher-Innung Eingang eines Entwurfs zu FII.-Dm. von Landbaumeister Hirt aus Breslau; gegen Vorgaben des Königs, daher hiervon kein Gebrauch zu machen |
| 16.4. |
Auszug aus Brief FII. an d’Alembert betr. griech. Kostüm der Voltaire-Büste zu FII.-Dm.-Akten Feuervergolder Kuttel aus Hamburg bietet sich zu Fertigung des FII.-Dm. an, abgewiesen H. v. Hamilton schickt zu FII.-Dm. Pferde-Zeichnungen ein; diese ‘unter der Critic’ Frisch, Lütke, Moritz machen diesjährigen Ausstellungskatalog Reinigung der Lütkeschen und der akad. Gipsabgußslg.; Renovierung der von Meil erwor-benen Abgußslg.; Aufstellung in den ‘unteren Sälen’ durch Carstens Stallknechte der Königin haben Zaun des zur Akad. gehörenden Gartens verschoben; dies rückgängig zu machen |
| 30.4. |
Mechaniker Resener mit Gesuch um Pension an Akad. der Wissenschaften zu verweisen Moelter legt Denkschrift über Stuttgarter Kunstunterrichtsplan vor; Heinitz fordert Senatoren zur Sammlung und Diskussion von Kunstnachrichten auf Fabrikendepartement schlägt vor, Akad. solle unter Künstlern Wettbewerb für Seiden-muster ausschreiben; nach Heinitz kommt es nicht auf künstlerische, sondern auf einfache und geschmackvolle Dessins an; Departement soll durch seinen eigenen Zeichenmeister Dessins zeichnen lassen, oder selbst Wettbewerb ausloben Korrespondenz mit Bibliothekar der kgl. Bibl. Riester wegen Verzeichnis von Doubletten und Platten zum Tafelwerk ‘l’Evoque de Gravelle’; letztere von Berger zu begutachten |
| 7.5. |
Gerhard hat mineralog. Gutachten des Steins zu Treptow erstellt; könnte „nicht schöner und besser zu dem Piedestal des Monuments gewählt werden“; weitere Untersuchungen anzustellen Berger begutachtet in kgl. Bibl. Walzen zu Kupferdruckpresse, die unter FI. für Kupferstecher angeschafft wurden; Bergers Vater, Schüler Wolfgangs, habe den damaligen Versuchen mit der Presse beigewohnt; schon damals unbrauchbar Attest des Potsdamer Magistrats zu Ecksteins Modell für FII.-Dm. zu Dm-Akten und diese für Ausstellungskatalog an Moritz Überlegungen zur Verbringung der Statue von FI. von der Börse in die Akad.; Gutachten Schadows angefordert |
| 14.5. |
Schadow hat Überführung der Statue von FI. in Akad. und Erwerbung des verfallenden Börse-Gebäudes für Akad. vorgeschlagen; Langhans um Stellungnahme gebeten |
| 18.6. |
Gesuch eines Geheimkanzlisten Hoffmann, mit seinem taubstummen Bruder, Maler Hoffmann, Reise nach Rom machen zu dürfen; Beschluß, den Maler H. „auf eine Zeit nach Düsseldorf zu schicken“ Abrahamson zeigt Rückreiseroute an zweijährige Unterstützung für Krüger, der in Dresden bei Schultze Kupferstecherei lernt Riems Protest gegen Einrückung der ‘allegor. Personen’ bei Herausgabe von Ramlers ‘Mythologie’ von Etatsrat abgewiesen Eingang von Schreiben und bestellten Stichen von Rehberg Ernennung Thilos zum ao. Mitglied; Überlegungen zu Eindämmung der Rechte der Breslauer Malerinnung Ankündigung einer Kiste Marmor aus Hamburg Angebot der Dienste des Stuttgarter Stückgießers Trentz bei FII.-Dm. Auseinandersetzungen mit Riem um akad. Buchhandlung; Kommission zu Untersuchung der Situation ernannt Gesuch eines Pferdemalers v. Hamilton in Ziegenhals; beim „Mahlen der Königl. Pferde nach dem Leben gebraucht zu werden“; abgeschlagen Chod. gibt Kunstnachrichten zur Zirkulation Schadow fordert Honorarzahlung zur Fortsetzung der Arbeit am Ziethen-Dm. Vorschlag des Geh.finanzrats Vogel zu Inschrift für FII.-Dm. Schrift von Langen ‘Briefe über verschiedene Gegenstände der Kunst’ von Moritz zu Begutachten |
| 10.6. |
König reagiert nicht auf wiederholte Bitte Heinitz’, Ausst. zu besuchen Gesuch von Bettkobers Schüler Wolfgang Biersack um Führungszeugnis; hinzuhalten Gesuch Schadows um Reisepaß für Levi zu Englandreise Gesuch des Generalmünzdirektors Gentz um Unterstützung für Romreise seines Sohnes, Architekturschüler; kein Fonds Gesuch des Steinschneiders Fischer um Prämie; zu den Prämienakten Gesuch des Fabrikendepartements um freien Unterricht für Seidenwirker; sollen auf Kunstschule gehen, diese prinzipiell frei Arbeit und Gesuch des holländischen Blumen- und Landschaftsmalers Bruens; erstere schlecht, zu zweiterem kein Fonds Angebot von Prof. Poppe und Brunn, akad. Buchhandlung zu übernehmen; Riem soll Akad. selbst mitteilten, daß er aus Vertrag treten will Eingang des Berichts von Rehberg; soll das Umrißstichwerk Tischbeins für Akad. kaufen Schreiben Bachs über beifälliges Schreiben der Akad. Florenz zu seinem Zeichenwerk; ad acta Bildhauer Kambly bittet um Auftrag zur Bearbeitung des Steins bei FII.-Dm. KO mit Anordnung zum Ankauf von Gemälden Puhlmanns und Rehbergs; diese aus Ausst. in kgl. Galerie Bitte des Malers Maser in Bamberg um Bezahlung oder Rückgabe seiner Gemälde, die er an König geschickt hat; Überweisung an Kämmerer Ritz Former Sewald/Seebald bittet um Pension; abzuweisen positives Gutachten Schadows einer Gesteinsprobe des Bergwerkdepartements |
| 16.7. |
Heinitz an Übergabe von Bordürenzeichnungen der KPM als Musterblätter für Handwerkerunterricht an Kunstschule zu erinnern Unterstützungsgesuch von Sinzenich; Heinitz will ihm durch Auftragserteilung helfen; Berger und Moelter sollen sich darum kümmern Lütke legt Inventar seiner Abgußslg. vor, die er gegen jährl. Zahlung der Akad. überlas-sen hat Chod. gibt Kunstnachrichten zur Zirkulation während Abwesenheit Heinitz’ keine Konferenzen; Verhandlungen per Zirkular |
| 22.10. |
Gesuch Carstens’ um Abformung einiger Antiken für Gipsklasse, auch Abformung des beschädigten Fauns aus Meils Slg.; eine Form des Antinous sei bei Wohler in Potsdam vorhanden Unterstützungsgesuch von Dümke/Dumcke, derzeit in Rom; mangels Fonds abzuweisen Beschwerde Schumanns; Sachlage zu untersuchen; Sch. ‘mehr Bescheidenheit’ anzuraten Schreiben von Graf von Nesselrode wegen des Kopierens in Galerie Düsseldorf; zu reponieren Abhandlung über Kostüm eines FII.-Dm. zur Zirkulation gegeben Verhandlungen mit Unger und akad. Buchhandlung wegen Druckkosten des Ausstellungs-katalogs Rehberg will ‘Belisarius’ stechen lassen; Heinitz hat keine Einwände, verspricht aber keine Unterstützung; evtl. kann R. mit Sinzenich zusammenarbeiten Unterstützungsgesuch der Malerin Sauermann; mangels Fonds abzuweisen Zeichnungen Moellingers zu Uhr; gelegentlich dem König zu zeigen; Meil jun. macht Zeichnung zu Ornamenten für Uhr Bildhauer Bettkobers Gesuch gegenüber König zu unterstützen Immediatgesuch des Porträtmalers Scharenberg ist an Akad. gelangt; „keine Gelegenheit zu seiner Versorgung vorhanden“ Schreiben des Bergwerkdep. wegen Esperstädt. Steinen nach dessen Rückkehr an Schadow Eingang von Sinzenichs Stich der Prinzessin Wilhelmine Mitgliedschaft für Frau von Hornemann und Tochter auf Vorschlag Heinitz’, Kobell Sohn in Mannheim auf Vorschlag von Rode, Bildhauer Boy auf Vorschlag Meils jun.; außerdem Wohler und Eckstein Rode hat ‘Ursprung der Malerei’ und Frisch ‘Minerva’ als Rezeptionsstück eingereicht; nach Vorbild von Paris und anderen Akademien soll Zimmer mit Arbeiten der Mitglieder eingerichtet werden |
| 29.10. |
Carstens will Wallmodensche Abgußsammlung für Gipsklasse Heinitz legt Katalog der in Hannover verkäuflichen Stichslg. (Brandts) zur Begutachtung vor |
| 5.11. |
regelmäßige Berichte über Visitation der Lehrklassen künftig schriftlich vorzulegen Eingabe von Meno Haas, der Fürstenbund nach Rode stechen will; Akad. pränumeriert auf 5 Expl. Schreiben Rodes wegen Feldstein in Freienwalde für Sockel zu FII.-Dm. ad acta Immediatgesuch der Malerin Goldschmidt aus Königsberg um Unterstützung für Reise nach Berlin; abgelehnt warme Empfehlung eines Schülers Scarbo durch Moritz Ernennung des Kupferstechers Ramberg zum akad. Künstler Schadows Bericht aus Petersburg und Stockholm zirkuliert Bezahlung der breiten Leinwand von Meister Willbrandt aus Akad.kasse |
| 19.11. |
Ausschluß des Schülers Moesch aus Akad. wegen schlechten Benehmens Eingang von Büchern und Karten der Gebr. Haas zu Basel Schreiben des Eleven Schumann mit Bitte, ihn aus der Liste der Eleven zu streichen, ad acta |
| 26.11. |
(Protokoll fehlt) |
| 3.12. |
Gipsformer Seebald/Sewald hat Generaldirektorium um Konzession zu Handel mit Gipsabgüssen gebeten; Gutachten von Chod. und Meil jun. angefordert Graf von Wallmoden-G. hat erneut einige Gipsabgüsse als Geschenk an Akad. gesandt |
| 10.12. |
Gesuch des Bildhauers Major um Gehaltserhöhung Beschwerde des Kupferdruckers Asner gegen Berger; ‘geht die Akad. gar nichts an’ Langhans legt Zeichnungen Rodes zu Verzierungen für BT vor; Stellungnahme des Senats erbeten; Entwürfe zu Nischenskulpturen und Inschriften fehlen noch; Heinitz hat Langhans Gemmen geschickt, Taten des Herkules darstellend, aus Slg. der Akad. mit Anregung; diese beim BT zu verwenden König hat Langhans erlaubt, Fam. des Lykomedes und andere Potsdamer Antiken abzuformen; Erwägungen über diesbezgl. Zusammenarbeit mit Akad. |
| 17.12. |
Meils jun. Vorschlag, Akad. solle Potsdamer Antiken allein abformen lassen und Kosten durch Verkauf von Abgüssen decken Vorschlag des Zeichenmeisters Klusemann in Magdeburg zu Errichtung einer Zeichenschule ebd.; abgelehnt, da bereits in Halle PKS vorhanden Rode legt römische Visitenkarten, die Geheimrat Baumgarten mitgebracht hat, und Nachahmungen von ‘hiesigem Künstler namens Calau’ vor |
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