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Archivalien und Briefe

(Archivalien und Briefe, deren Signaturen kursiv gesetzt sind, wurden eingesehen.)

Berlin, Archiv der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

II-V, 13: Königliche Akademie der Wissenschaften. Vol. 13 der Gesamtsitzung-Protokolle von 1832. [Plenum] Bl. 6: Sitzung vom 12.1.1832: Antrag, Hoffmann, Eichhorn, Ranke, Levezow und H. Ritter als ordentliche Mitglieder in die phil.-hist. Klasse der Akademie der Wissenschaften aufzunehmen.
Bl. 9: Sitzung vom 19. Januar 1832: Die Wahl Levezows erfolgt einstimmig.
Bl. 37: Sitzung vom 1. März 1832: Ministerielles Schreiben vom 20. Februar (Mitteilung des Königs), Die Wahl von Ritter, Hoffmann, Ranke, Levezow, zu ordentlichen Mitgliedern der phil.-hist. und die von Dirichlet und Rose zu ordentlichen Mitgliedern der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse wird bestätigt.
Bl. 39ff: Teilnahme Levezows an den Gesamtsitzungen 1832: 1.3., 8.3., 15.3., 22.3., 29.3., 5.4.12.4., 3.5., 10.5., 17.5., 24.5., 7.6., 21.6., 28.6., 12.7., 19.7., 26.7., 2.8., 16.8., 18.10., 25.10., 1.11., 8.11., 15.11., 22.11., 29.11., 6.12., 13.12., 20.12.
Bl. 63: 12.4.1832: Levezow liest den ersten Teil seiner Abhandlung Über die Entwicklung des Gorgonen-Ideals in der griechischen Poesie und Plastik. Erwähnt wird das verhältnismäßig zahlreiche Erscheinen der Mitglieder der physikalisch-mathematischen Klasse (17 von 22) und der phil.-hist. Klasse (13 von 20).
Bl. 154: 15.11.1832: Levezow liest den zweiten Teil seiner Abhandlung Über die Entwicklung des Gorgonen-Ideals vor 28 anwesenden Mitgliedern beider Klassen der Akademie.
Bl. 170: 6.12.1832: Levezow liest den dritten Teil seiner Abhandlung Über das Gorgonenideal.

II-V, 14: Vol. 14 der Gesamtsitzungs-Protokolle von 1833. [Plenum]
Bl. 1ff.: Teilnahme Levezows an den Gesamtsitzungen 1833: 10.1., 17.1., 31.1., 7.2., 14.2., 21.2., 28.2., 7.3., 14.3., 21.3., 28.3., 18.4., 25.4., 2.5., 9.5., 23.5, 6.6., 13.6., 20.6., 27.6., 11.7., 18.7., 25.7., 1.8., 15.8., 17.10., 24.10., 31.10., 7.11., 14.11., 21.11., 28.11., 5.12., 12.12., 19.12.
Bl. 60: 18.4.1833: Levezow liest den vierten Teil seiner Abhandlung Über das Gorgonenideal.
Bl. 66: 25.4.1833: Levezow liest den Schluß seiner Abhandlung Über das Gorgonenideal.
Bl. 160: 21.11.1833: Levezow liest Über archäologische Kritik und Hermeneutik.

II-V, 15: Vol. 15 der Gesammsitzungs-Protokolle von 1834. [Plenum]
Bl 1ff.: Teilnahme Levezows an den Gesamtsitzungen 1834: 9.1., 16.1., 23.1., 6.2., 13.2., 20.2., 27.2., 6.3., 13.3., 20.3., 10.4., 17.4., 24.4., 1.5., 15.5., 29.5., 5.6., 12.6., 19.6., 26.6., 10.7., 17.7., 24.7., 31.7., 14.8., 20.11., 4.12., 11.12.
Bl. 18: 23.1.1834: Levezow liest den ersten Teil seiner Abhandlung Über die Ächtheit der sogenannten obotritischen Runendenkmäler.
Bl. 127: 24.7.1834: Levezow liest den Schluß seiner Abhandlung Über die Ächtheit der sogenannten obotritischen Runendenkmäler.

II-V, 16: Vol. 16 der Gesammtsitzungs-Protokolle von 1835. [Plenum]
Bl 1ff.: Teilnahme Levezows an den Gesamtsitzungen 1835: 8.1., 15.1., 22.1., 12.2., 19.2., 26.2., 5.3., 12.3., 19.3., 26.3., 2.4., 9.4., 30.4., 7.5., 14.5., 21.5., 4.6., 18.6., 25.6., 2.7., 16.7., 23.7., 30.7., 13.8.; 15.10.: Vermerk des Todes von Levezow.

II-V-144: Sitzungsprotokolle der phil.-hist. Klasse, Dezember 1829 bis April 1832. Teilnahme Levezows an den Sitzungen: 3.4.1832.

II-V-145: Vol. 4 der Sitzungs-Protokolle der phil.-historischen Klasse der Königl. Akademie der Wissenschaften, Mai 1832 bis 1836.
Teilnahme Levezows an den Sitzungen 1832: 15.5., 19.6., 17.7., 14.8., 30.10., 27.11. Dasselbe 1833: 8.1., 5.2., 5.3., 16.4., 14.5., 18.6., 16.7., 13.8., 29.10., 26.11. Dasselbe 1834: 7.1., 4.2., 4.3., 8.4., 6.5., 10.6., 17.6., 5.8. Dasselbe 1835: 6.1., 3.2., 3.3., 9.3., 30.3., 11.5., 15.6., 13.7., 10.8.

Aufgrund einer Sicherungsverfilmung bis auf weiteres nicht einsehbar: II: IIIa, Bd, 3 und 4 (Zur Verfügung gestelt wurden maschinenschriftliche Auszüge):
II: IIIa, Bd. 3
Fol. 69: Bericht Schleiermachers über die Wahlversammlung der phil.-hist. Klasse, Berlin, 12.1.1832, betreff die Wahl der Ordentlichen Mitglieder Hoffmann, Eichhorn, Ranke, Levetzow, Ritter.
Fol. 76f: Akademie (Schleiermacher) an Ministerium, Berlin 21.1.1832. Ministerium (Altenstein) an Akademie, Berlin, 20.2.1832. Betreff die Wahl und Bestätigung der oben genannten neuen Mitglieder. Fol. 134: Stellungnahme von Bopp, Hirt, Levezow, Ideler und Wilken zur Wahl des 2. Sekretärs der phil.-hist. Klasse, ohne Datum. Genannte »sind der Meinung, daß der betr. § nicht so eng gefaßt werden darf, da die meisten Philosophen meist keine Begabung für den Sekretär mitbringen, so käme z. B. Ritter in diesem Falle nicht in Frage.«

II: IIIa, Bd. 4
Fol. 12-15: Bericht Ulricis, Berlin, 10.12.1834; Auszug aus dem Protokoll des Geldverwendungsausschusses, 22.1.1835; Bericht des Ministeriums (Altenstein) an die Akademie, Berlin 28.1.1835: Betr.: frei werdende Gehälter, Verteilung an: Hoffmann, Eichhorn, Ranke, Levetzow, Böckh.
Fol. 25-28: Liste von Ulrici über Gehaltserledigungen (1835); Auszug aus dem Protokoll des Geldverwendungsausschusses, 4.2.1835; Ministerium (Altenstein) an Akademie, Berlin, 26.2.1836: Betr.: Gehaltsverteilung. Gehalt Uhden an Graff. Gehalt Levezow an Müller.

Berlin, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kpturbesitz

I. HA Rep 76 alt (ältere Oberbehörden für Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schpsachen) III, Nr. 88 (Für die Überlassung der auf Levezow bezüglichen Kopien und Auszüge aus dieser Akte danke ich Frau Schneider, Stiftung Archiv der Akademie der Künste.)
Bl. 75: 14.11.1802: Dittmar bewirbt sich um Rambachs Professur für Altertumskunde an der Akademie der Künste. Rambach wurde von Berlin nach Dorpat berufen.
Bl. 80: 15.11.1802: Levezow bewirbt sich um Rambachs Professur für Altertumskunde.
Bl. 114-116: Levezow an das Kuratorium der Akademie, 15.3.1804: Beschwerde über das geringe Gehalt von 100 Talern, das sei die Hälfte der vom Kuratorium versprochenen Summe. Rambach habe für jeden Katalog (der Akademie-Ausstellung) 100 Taler erhalten, er hingegen war von vornherein verpflichtet worden, diese Arbeit unentgeltlich zu übernehmen. Weiter fühle er sich den anderen Akademie-Lehrern gegenüber zurückgesetzt, die alle den Professorentitel tragen. Er habe doch als Wissenschaftler einen guten Ruf.
Bl. 116f.: Antwort des Kuratoriums an Levezow, 6.3.1804: Die Vorgänger hatten das gleiche Gehalt; wenn der Katalog für gut befunden wurde, habe man dem Verfasser nachträglich aus dem Ausstellungsgewinn ein Entgelt gezahlt, ansonsten war die Arbeit auch unentgeltlich.
Bl. 118f: Levezow an das Kuratorium der Akademie, 3.6.1805: Nachfrage, ob seine Geschichte der Akademie ein positives Echo beim Kuratorium gefunden habe und ob er die (nach Moelters Tod freigewordene) Sekretärstelle bekleiden könne.
Bl. 120: Antwort Hardenberg, 26.7.1805: Moelter habe sein Gehalt nicht als Sekretär der Akademie sondern als Kassenkurator bezogen. Diese Position solle wieder besetzt werden. Die Stelle eines Sekretärs sei jedoch nach dem Akademie-Reglement mit einem Mitglied des Senats zu besetzen. Levezows Geschichte der Akademie fand positive Aufnahme. Weiter behält sich das Kuratorium vor, »nach näher von des Herrn Professor Talenten und Eifer für die Kunst Gebrauch zu machen, und sobald es die Umstände zpassen, ihn als würkliches Mitglied des Senats mit einiger Renumeration anzustellen.«

I. HA Rep 89, Nr. 20435: Acta des Königl. Civil-Cabinets betr. die Kunst-, Antiken- und Münzkammer in Berlin desgl. das Personale derselben. 1810-1832.
Bl. 76: (Geheimer Kabinettsrat) Albrecht an Staatsminister Altenstein, 14.3.1820: Den Anträgen Henrys und Levezows gemäß, wird Levezow die Adjunktion auf die Stelle des Direktors der Kunst-, Antiken- und Münzkammer Henrys erteilt.
Bl. 82-83: Henry an ungenannten »Hochwohlgeboren«, 22.12.1820: Dank Henrys für die Ernennung Levezows »zu meinem Collegen und Gehülfen«. Die eigentliche Anstellung scheine jedoch in Vergessenheit geraten zu sein. Bitte die »höchst wünschenswerte Installation« Levezows durch Empfehlung oder Fürsprache zu bewirken.
Bl. 93-97: Altenstein an Friedrich Wilhelm III., 21.2.1821. Bezug auf Befehl vom 14.3.1820 (siehe Bl. 76). Altenstein weist auf das Problem der Doppelbelastung Levezows als Lehrer am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium und als Gehilfe an der Kunst-, Antiken- und Münzkammer hin. Empfiehlt Levezow von seiner Lehrtätigkeit zu entbinden.
Bl. 98: Friedrich Wilhelm III. an Altenstein, 27.2.1821: Ablehnung des Antrags. Friedrich Wilhelm III. hält einen zweiten Aufseher für die oben genannten Sammlungen nicht für notwendig.
Bl. 120-121: Altenstein an Albrecht, 1.2.1823: Hinweis, das Levezow fast ausschließlich an der Kunst-, Antiken- und Münzkammer arbeitet. Altenstein wünscht für zweijährige unentgeltliche Tätigkeit Levezow aus seinem Etat ein Geschenk von 400 Talern zu machen. Genehmigungsvermerk Albrechts.
Bl. 309: Levezow an ungenannten »Hochwohlgeboren«, 17.10.1829: Betr. die Begutachtung von Goldmünzen.
Bl. 313: Friedrich Wilhelm III. an Altenstein, 10.11.1829, Abschrift: Versetzung Henrys in den Ruhestand.

I. HA Rep 89, Nr. 20436: Acta des Königl. Geheimen Cabinets betr. die Kunst-, Antiquen- und Münzkammer zu Berlin und das bey derselben angestellte Personale. 1833-1879.

I. HA Rep 89, Nr. 20439: Acta der Geh. Registratur des Königl. Civil Kabinets I. Abth. Betref die Angelegenheiten der Kunst- und Münzkabinete und deren Personale in Berlin. 1824-1845.
Bl. 1-3: Altenstein an Friedrich Wilhelm III. (Denkschrift?), 25.5.1824: (Bezug auf: I. HA Rep 89, Nr. 20435, Bl. 76: Albrecht an Staatsminister Altenstein, 14.3.1820: Vergabe der Adjunktion auf die Stelle des Direktors der Kunst-, Antiken- und Münzkammer Henrys). Levezow ist seit 1823/24 von seiner Lehrerstelle entbunden. Maßnahme schien Altenstein notwendig zur Entlastung des kränkelnden Henrys. Konsistorium des Gymnasiums fordert nun, daß Levezow seine Tätigkeit als Lehrer wieder aufnimmt, bzw. daß seine Stelle neu besetzt wird. Altenstein wünscht Wiederbesetzung der Lehrerstelle erst dann, wenn eine andere Möglichkeit zur Besoldung Levezows gefunden wurde. Er sieht die (von Levezow) übernommene Anfertigung von Katalogen der einzelnen Zweige der Kunst-, Antiken- und Münzkammer als absolut notwendig an.
Bl. 5: (Geheimer Kabinettsrat) Albrecht an Altenstein, 12.6.1824: Genehmigung der Entbindung Levezows von seiner Lehrtätigkeit am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium. Die Besoldung Levezows mit 750 Talern jährlich als Gehilfe Henrys soll vom ersten Januar des Jahres an vorläufig, bis zur »Feststellung des Plans wegen besserer Benutzung sämtlicher Kunstsammlungen aus dem Fonds zur Einrichtung des neuen Kunstmuseums« getätigt werden.
Bl. 12: Altenstein an Friedrich Wilhelm III., 9.7.1827: Kabinettsorder zur Einstellung Levezows als Gehilfe an der Kunst-, Antiken- und Münzkammer erging am 12.6.1824. Altenstein bekundet seine Zufriedenheit mit Levezow, Wunsch dessen Gehalt um 450 Taler auf 1200 Taler jährlich zu erhöhen. Bl. 13: 29.7.1827: Genehmigung der Gehaltserhöhung.
Bl. 24: Altenstein an Friedrich Wilhelm III., 23.12.1828: Auszug Levezows aus der Lehrerwohnung. Levezow ist bereits im Museumsneubau mit der Einordnung der Sammlung beschäftigt, daneben auch in Monbijou und im Schloß. Bitte um Genehmigung einer jährlichen Mietentschädigung ab 1829 in Höhe von 400 Talern. Höhe der Beihilfe begründet sich durch die Notwendigkeit zur Unterbringung der »bedeutenden Bibliothek« Levezows.
Bl. 25: Genehmigung der Mietbeihilfe.
Bl. 26-27: Altenstein an Friedrich Wilhelm III., 18.5.1829: Wunsch die mittelalterlichen und neueren Münzen und Medaillen unter Aufsicht Dr. Bolzenthals zu stellen, die griechischen und römischen hingegen bei Levezow zu belassen.
Bl. 28: Genehmigung der Teilung des Münzbestandes.
Bl. 29: 10.11.1829: Pensionierung Henrys.
Bl. 30: 9.5.1830: Ledebur wird neben seiner Stellung beim Museum die Aufsicht über die Kunstkammer aufnehmen, Hofrath Förster sein Gehilfe.

I. HA Rep 89, Nr. 21265: Acta des Königl. Civil-Cabinets betr. die Angelegenheiten und das Personale der Academie der Wissenschaften zu Berlin. 1810-1840.
Bl. 83: Geheimer Kabinettsrat Albrecht an Friedrich Wilhelm III., 7.2.1834: Bitte um die Bestätigung der neu gewählten Mitglieder der Akademie der Wissenschaften, Heinrich Ritter, Hoffmann, Ranke, Levezow und Eichhorn. [Kladde:] Bestätigung.

I. HA Rep 89, Nr. 21266: Acta der Geh. Registratur des Königl. Civil Cabinets II. Abth. die Angelgenheiten und das Personale der Akademie der Wissenschaften zu Berlin. 1823-1851.

Nicht eingesehen wurden:
I. HA Rep 89, Nr. 20440-20449: Museen in Berlin und ihr Personal. 1815-1836.
I. HA Rep 89, Nr. 20449-20453: Kunstsammlungen der Museen in Berlin. 1816-1841.
I. HA Rep 89, Nr. 20451: Ankauf der Sammlung ägyptischer Altertümer des Generalmajors von Minutoli. 1823-1824.
I. HA Rep 89, Nr. 20547: Ankauf der Passalacquaschen Sammlung ägyptischer Altertümer. 1826-1828.
I. HA Rep 89, Nr. 20549: Aus dem Freiherr von Kollerschen Museum anzukaufende Kunstsammlung. 1828-1830.
I. HA Rep 89, Nr. 20551: Sammlung des verstorbenen österreichischen Feldmarschall-Leutnants Freiherr von Koller. 1829.

Berlin, Landesarchiv
(Zur Zeit geschlossen. Zusammenfassungen nach den Karteikarten im Zentralkatalog der Autographen, SBBPK, Haus 2)

Rep. 241, Acc. 144: Brief David Gillys an Levezow, o. O., 6.8.1802: Übersendet Anlage zur Durchsicht und Korrektur.
Rep. 241, Bd. 2, Acc. 628: Brief an Johann Gustav Büsching, o. O., 17.2.1810: Levezow Wird sich bemühen im März einige Beiträge zu liefern.
Rep. 241, Bd. 2, Acc. 628: Brief an einen ungenannten Professor, Berlin 3.3.1811: Levezow wünscht ein Urteil über ein (ungenanntes) Werk. Bittet um baldige Rücksendung des Manuskripts, das er für eine Aufführung in Königsberg benötigt.
Rep. 241, Bd. 2, Acc. 628: Brief an einen Freund, Berlin, 27.9.1821: Levezow schildert begeistert die Aufstellung der neu erworbenen Sammlung ägyptischer Altertümer in Schloß Monbijou. Nach Levezows Ansicht ist die Sammlung vielleicht einzigartig in Europa.
Rep. 241, Acc. 183: Brief an den Verlag Göschen in Leipzig, Berlin, 17.6.1822: Betrifft den Sonderdruck aus Amalthea, Bd. II, 1822: Über die Königlich Preußischen Sammlungen der Denkmäler alter Kunst. Levezow wünscht weitere 3 bis 400 Sonderdrucke.
Rep. 241, Bd. 2, Acc. 628: Brief an eine (ungenannte) »hochgeehrte Freundin«, Berlin 22.6.1822: Levezow teilt mit, daß er seit April auf dem Land vor Berlin wohnt, daß er in seinem neuen Stück diesmal den »Flug der Phantasie ins romantische Land gewagt« und Brühl die Aufführung versprochen habe. Weiter klagt er über den Verfall der Schauspielbühne; die Oper stehe dagegen ganz oben.
Rep. 241, Bd. 2, Acc. 628: Verzeichnis der aus der Sammlung des Grafen Ingenheim angekauften antiken Marmorarbeiten, Berlin, 13.3.1825: Levezow vermerkt, daß die 13 Antiken aus dem Atelier Rauchs in die Königliche Kunst- und Antiken-Kammer gekommen sind.
Rep. 241, Acc. 183: Undatiertes Schreiben [spätestens 1825] an einen Ungenannten: Betrifft Sonderdrucke aus der Amalthea, Böttiger werde seine Einwilligung geben.
Rep. 241, Bd. 2, Acc. 628: Brief an einen Professor und Freund, 15.7.1829.
Rep. 241, Bd. 2, Acc. 628: Brief an einen Freund, Berlin 22.1.1833. Begleitschreiben zur Übersendung eines Diploms, das dem Freund von der Kgl. Akademie der Wissenschaften wegen seiner Verdienste um die Philologie und Archäologie verliehen wurde. Er ist zum Korrespondenten in der phil.-hist. Klasse gewählt.
Rep. 241, Bd. 2, Acc. 628: Undatiertes Schreiben [wohl 1835] an einen Unbekannten: Levezow sendet ein von ihm verfasstes Verzeichnis der Vasensammlung des Berliner Museums und Abdrucke zweier Abhandlungen, um deren Beurteilung er bittet. Weiteres zur Sammlung der Gemmen und Bronzen, der Terrakotten, der antiken Malerei, Gläser usw. Meldet des Tod des Archäologen Uhden. (Wilhelm von Uhden, 1763-1835, Geheimrat und Mitglied der Akademie der Künste).

Berlin, Märkisches Museum, Grafische Abteilung

Inventarbuch: 1942 Ankauf von Zeichnungen Friedrich Gillys aus Privatbesitz (Dr. Steinhart). Nachtrag von anderer Hand, daß sie aus dem Nachlaß Levezows stammen. (Freundliche telefonische Mitteilung von Frau Cosmann, Märkisches Museum.) VBK, VBK-Nr. 640a (alte Nr. 23): Johann Heusinger, Porträt Jakob Andreas Konrad Levezow, 1819.

Berlin, Staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Zentralarchiv

I/KKM 04: Verwaltung der Kunstkammer und Erweiterung der Sammlung. 1835.
I/KKM 05: Dasselbe. 1836.
Bl. 945: Witwe Levezows an Ledebur, 2.2.1836: Bitte gelegentlich vorbeizukommen. Im Nachlaß befinden sich Sachen, von denen die Witwe annimt, daß sie der Kunstkammer gehören. Papiere und einige Gegenstände werden entgegengenommen.
I/KKM 06: Dasselbe. 1836.
Nr. 1049: Ledebur an Brühl: Auszug aus dem Auktionskatalog der Bibliothek Levezows, Erwerbungsvorschläge für das Museum.
Nr. 1108: 3.11.1836: Übergabe der auf der Auktion ersteigerten Bücher aus der Bibliothek Levezows.
I/KKM 33: Verwaltungs-, Personal- und bapiche Angelegenheiten der Kunstkammer. 1820.
Bl. 2: Henry, Direktor der Königlichen Kunst- Antiken- und Münzkammer, an Hardenberg/Maltzahn[?], ohne Datum: Bitte um die Anstellung eines Adjunktus, »ohne Gehalt, doch mit Anwartschaft«. Schlägt Levezow vor.
I/KKM 34: Verwaltung der Kunstkammer und Erweiterung der Sammlungen der Kunstkammer und des Museums vaterländischer Altertümer. 1830-1831.
Nr. 61: 15.4.1831, Brühl[?] an Levezow: Betrifft die Zugänglichmachung von Objekten in Monbijou für das Museum der vaterländischen Alterthümer (Ledebur).
Nr. 65-66: 19.4.1831: Levezow in der gleichen Sache.
I/KKM 35: Verwaltung der Kunstkammer und Erweiterung der Sammlungen. 1831-1834.
Bl. 165: Brühl an Levezow, 29.11.1834, Konzept: Ankündigung der Übergabe der »slawischen und germanischen Alterthümer« an den Direktor der Kunstkammer Ledebur.
Bl. 166: Brühl an Ledebur, 29.11.1834, Konzept: Gleichlautendes Schreiben.
Bl. 169: Brühl an Levezow, 5.12.1834, Konzept: Die Übergabe betreffend.
Bl. 170: Brühl an Ledebur, 6.12.1834, Konzept: Gleichlautendes Schreiben.
I/KKM 41: Erwerbungen für die Sammlung. 1799-1822.
I/MK 21: Erwerbungen für die Kunstkammer, speziell das Münz- und Medaillenkabinett. 1823-1826.
Bl. 587: Ministeriums der geistlichen Unterrichts- und Medizinal-Medizinalangelegenheiten an Henry, 27.6.1824: Betrifft die Einstellung Levezows als Gehilfe bei der Kunst-, Antiken- und Münzkammer und seine Befreiung vom Schpdienst.
VII.3.b.: Akten betreffend Kunstverwaltung des Museums 1829-1839.
Bl. 9: Altenstein, Berlin, 25.11.1831, Abschrift: Betrifft Einsetzung einer »künstlerischen Commission, welche unter dem Vorsitze des Herrn General-Intendanten der königlichen Museen alle, auf den artistischen Theil des königl. Museums sich beziehenden Gegenstände gemeinschaftlich berathen und darüber selbstständig beschließen soll.« Bei Abwesenheit Brühls soll Schinkel den Vorsitz führen. Mitglieder der Kommission sind Schinkel, Levezow, Tieck, Waagen, Rauch, Wach, Schlesinger.
Bl. 11-12: Altenstein, Berlin, 25.11.1831, Abschrift: Levezow als Abteilungsdirektor, neben Tieck und Waagen genannt. Beschreibung der Aufgabenfelder der Kommission: Erwerbungen, Aufstellung, Restaurierung, Kopiertätigkeit im Museum. Abstimmungsprozedere.
Bl. 17-18: Levezow an unbekannt: 16.2.1832: Fragen zwei antike Marmorstatuen betreffend. Ohne Signatur[?]: Schreiben Levezows an Büsching, Berlin 28.10.1824.

Verzichtet wurde auf eine Einsichtnahme in die Nachlässe Rauch (Tagebücher, Briefe) und Schadow (Notizbücher, Schadow-Papiere, Schreibkalender).

Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kpturbesitz, Haus 2, Handschriftenabteilung

Ni 45: Levezow an Friedrich Nicolai, Berlin, 27.2.1803: Bitte um Nachrichten (Archivalien und Literatur) über die von Friedrich dem Großen angekaufte Antikensammlung Kardinal Polignacs, worunter sich die sogenannte Familie des Lykomedes befand. Randnotiz Nicolai: Antwort am 1.3.1803.
Ni 45: Levezow an Friedrich Nicolai, Berlin, 18.03.1804: Im Auftrag des Konsistoriums der Akademie der Künste ist Levezow mit der Geschichte der Akademie beschäftigt. Beklagt sich über den mangelhaften Aktenbestand. Bittet um die Angabe von Quellen die Nicolai möglicherweise für den Abschnitt über die Akademie in seiner Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam zur Verfügung standen. Randnotiz Nicolai: Antwort am 19.4.1804.
KPS 18 Nachl. 141 (Slg. Adam): Schreiben Levezows vom 12.12.1823: Betrifft einen Büchertausch mit der Bibliothek.
Darmst. 2i 1801 2: Levezow an Rauch, an Kptusministerium, 21.10.1826: Betrifft den Ankauf von Altertümern (Sammlung Ingenheim) in Konkurrenz mit der sächsischen Regierung.
Darmst. 2i 1801 2: Levezow an Rauch, an Kptusministerium, 1.3.1826: Betrifft die Erwerbung von Münzen, die bei Cunersdorf auf dem Gut des Grafen Itzenplitz gefunden wurden.
Autogr. I/428: Schreiben Levezows, um 1830: Empfehlung an Humboldt.

  • Berlin, Stiftung Archiv der Akademie der Künste

    PrAdK I/388: [Personalnachrichten Levezow]
    PrAdK, Senatssitzungsprotokolle. 1801-1853.
    PrAdK, Unterrichts-Lehrpläne. 1805-1845.
    PrAdK, Lehrer der Akademie und ihre Institute.

    Dresden, Sächsische Landesbibliothek

    Ms h 37 Bd. 116: 1 Band Briefe Levezows an C. A. Böttiger.
    (aus: Die Nachlässe in den Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland, Neue Bundesländer. Noch nicht erschienen, Vorabdruck in: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kpturbesitz, Haus 2, Handschriftenabteilung)

    Krakau, Jagellonen-Bibliothek
    (ehemals Staatsbibliothek zu Berlin, aus dem alten Bestandskatalog der Bibliothek)

    23 Briefe an Fink in Halle, 1803ff.
    Brief an Schlichtegroll, 1808.
    Annahme einer Einladung, 1815.
    Brief an einen Ungenannten, 1816.
    Brief an Schreyvogel in Wien, 1818.
    Brief an F. A. Wolf, 1819.
    Brief, 1829.

    Folgende Nachweise nach: Zentralkatalogs der Autographen, SBBPK, Haus 2
    Bonn, Universitätsbibliothek

    in S 711: Brief an G. Zoega, 15.2.1805.
    Ohne Signatur: Brief an M. Erbstein, 12.11.1821.
    Ohne Signatur: Quittung, 25.7.1823.
    in S 685: Zwei Briefe an F. G. Welcker, 29.7.1831 und 23.5.1834.
    Ohne Signatur: Brief an Friedrich Wilken, 13.7.1834.

    Düsseldorf, Heinrich-Heine-Institut

    Brief Felix Mendelssohn-Bartholdys an Levezow, Berlin 1828.

    Göttingen, Staats- und Universitätsbiblothek

    K. O. Müller 2,4, Nr 698: Brief an K. O. Müller, Berlin 1835.

    Karlsruhe, Landesbibliothek

    K 703: Brief an Johanna Schopenhauer, 1816.

    Marbach, Deutsches Literaturarchiv

    Cotta Br.: Brief an Cotta, 19.7.1817.

    München, Bayerische Staatsbibliothek

    Jacobriana II: Brief an Friedrich Jacobs, Berlin 19.2.1811.

    Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum

    3 Briefe an Karl August Böttiger, Berlin, 26.1.1799; 29.8.1834 und 25.3.1835.

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