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Anhang 3

„Hr. Carl Ludwig Oesfeld, Hofrath und Creyß-Einnehmer, wohnet in der Leipzigerstrasse nahe der Marggrafenstrasse in seinem Hause.“ (ADK 1779, 90)

„Hr. Carl Ludw. Oesfeld, Akademie-Pächter, wohnet in der Leipzigerstraße, zwischen der Marggrafen- und Charlottenstraße.“ (ADK 1785, 98)

„Hr. Karl Ludwig Oesfeld, Königl. Hofrath und Kalenderpächter der Akademie der Wissenschaften. Er ist durch Zeichnung verschiedener schöner Landkarten berühmt. Er hat eine Topographie von Magdeburg herausgegeben. Er wohnt in der Leipzigerstraße in seinem Hause.“ (Nic 1786 III, A.15)

„Hr. Isaak Jakob Clauze, ist zu Berlin 1728 gebohren. Sein Vater war ein Goldschmidt, aus Metz gebürtig. Im J. 1739 kam er zu dem Miniaturmaler Wolfgang, um die Malerey zu erlernen, bey welchem er 8 Jahre verblieb. Als er denselben verließ, legte er sich auf die Schmelzmalerey. Er zeigte hierinn seine Talente so, daß er bald als ein guter Künstler in dieser art bekannt ward, und seine Arbeit von Kennern gesucht wurde. Im Jahre 1753 ging er nach Dresden, wo er sich ein Jahr lang aufhielt. Bey seiner Zurückkunft, erhielt er die Aufsicht über die Malerey in der neueingerichteten Wegelinschen Porzellanfabrik. Gleiches Amt übernahm er in der Gottkowskischen Porzellanfabrik, in welcher er auch, seitdem diese Fabrik für Königl. Rechnung geführet wird, geblieben ist, und die Mitaufsicht auf die Malerey in derselben führt. Er wohnt in der Leipzgerstraße unweit der Porzellanfabrik.“ (Nic 1786 III, A.27)

vgl.: Jean Ernst Clauce (Sohn?) 1800-1807 in No.36

„Hr. Joh. Hubert Ant. Forst, zu Berlin 1756 geboren. 1771 kam er in die Porzellanfabrik, und lernte unter Anführung des Hofmalers Böhme die Miniatur- und Porzellanmalerey. Er malt auf der Fabrik Landschaften und Prospekte, Schlachten nach Rugendas, und Gesellschaftsstücke nach Watteau und Lancret. Seine Arbeiten sind fleißig ausgearbeitet, und auch gut kolorirt. Er wohnt in der Leipzigerstraße.“ (Nic 1786 III, A.29)

„Hr. Christian Gottfried Matthes, Bildnißmaler und Zeichenmeister in der Realschule. Er ist ein Schüler von B. Rode. Er hat auch verschiedene Titelblätter auf Bücher radirt. Er wohnt auf der Friedrichsstadt in der Leipzigerstraße.“ (Nic 1786 III, A.39)

„Hr. Karl Gottlob Müller, Modellirer in der K. Porzellanfabrik, 1732 zu Meißen geboren. Er kam 1746 in die dortige Porzellanfabrik, wo er unter Anführung des Modellmeisters Kentler, die Behandlung der Masse und das Bossiren lernte. 1769 kam er nach Berlin. Er wohnt in der Leipzigerstraße im goldnen Hirsche.“ (Nic 1786 III, A.42)

„Hr. Constantin Sartori, Stukkaturer, gebohren zu Charlottenburg 1747; lernte bey seinem Vater. Seit 1765 sind von ihm verschiedene Arbeiten, zum Theil von seiner Erfindung, in den Schlössern von Sanssouci und an den Bürgerhäusern zu Potsdam. In Berlin verfertigte er an dem neuen Dom der deutschen Kirche auf dem Friedrichsmarkt, das große Giebelfeld der vordern Seite, und das nach dem Markt, und alle Figuren in den Blenden oben und unten nebst dem Basrelief über der mittelsten Thüre. An dem französischen Dom das Giebelfeld und alle Figuren in den Blenden und Basreliefs nach dem Markt. Auch das Modell zu der von Kambly verfertigten großen kupfernen Figur. Jetzt arbeitet er an der Stukkatur zum Prinz Ferdinandschen Sommerpallaste Bellevüe im Thiergarten. Er wohnt in Potsdam; und wenn er in Berlin ist, in der Markgrafenstraße im Apitzschen Hause.“ (Nic 1786 III, A.47)

vgl. Sartori 1799 – 1808 in No.30

„Hr. Franz Tittelbach, Miniaturmaler in der Porzellanfabrik, 1722 zu Saaz in Böhmen gebohren. Er lernte erstlich in seiner Vaterstadt in Oelfarben malen, hernach ging er nach Dresden, wo er unter Manyocki studirte. 1764 kam er nach Berlin und arbeitet seit 1766 in der Porzellanfabrik. Er hat verschiedene Königl. und Fürstl. Personen in Miniatur gemalt, wovon der Kaiser Joseph II. und Prinz Heinrich vorzüglich gut getroffen sind. Auch malt er Fruchtstücke. Er wohnt in der Leipzigerstraße an der Ecke Mauerstraße.“ (Nic 1786 III, A.52)

„Einige Speisehäuser, wo ein öffentlicher Tisch zum Theils nur Mittags, zum Theil Mittags und Abends, gehalten wird,....Schur, an der Leipziger und Charlottenstraßen Ecke für 10 bis 12 Gr. auch in Menagen ausserhalb für 6 bis 8 Gr.“ (Nic 1786 II, 973)

„Hr. Bernh. Friedrich Mönnich,...., wohnet am Friedrichsmarkt, in dem von Jurgasschen Hause.“ (ADK 1785, 121)

„Hr. Bernh. Friedrich Mönnich, Geh. Ober-Bau und Ober-Bergrath, (Bergwerks- und Hüttendepartement des General-Directorii), wohnet in der Leipziger Straße im v. Runkelschen Hause.“ (ADK 1786, 130 / ADK 1791, 81 u. / Rumpf 1793, 89)

„Hr. Bernh. Friedr. Mönnich,....., w. in der Churstraße im rothen Adler.“ (ADK 1795, 91)

„Hr. Joh. Grätsch, Mahler (Adk), lehrt die Zeichnung ganzer Figuren, wohnt in der Leipziger Straße.“ (ADK 1791, 89 / Rumpf 1793, 90)

„Hr. Joh. Grätsch,..., w. bey der Gertraudenbrücke im Findelschen H.“ (ADK 1795, 99)

„Hr. Joh. Carl Troschel, Auditeur (Reg. General-Feld-Marschall von Möllendorff), wohnt in der Leipzigerstraße in des Brauer Loth H.“ (ADK 1791, 66 / ADK 1795, 68)

„Hr. Ludw. Aug. Dietrich, Geh. Ober-Finanz-Kriegs- und Domänenrath (Königl. General-Accise und Zoll-Departement), wohnet in der Leipziger Straße in seinem H.“ (ADK 1788 – 1795)

„Hr. Ludwig Aug. Dietrich,..., wohnet auf dem Jägerhofe.“ (ADK 1796, 75)

„Hr. Pierre Loubier, Bildhauer (Akademischer Künstler), w. in der Leipzigerstraße in seinem Hause.“ (ADK 1802, 68 / ADK 1807, 66)

„Hr. Joh. Ernst Krieger, Controleur der Zieseeinnahme, wohnet an der Leipziger- und Markgrafenstr. Ecke in der Bäckerwittwe Caspar Hause.“ (ADK 1795, 264 / ADK 1804, 184)

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