Tableau
Tableau de Berlin. Beiträge zur Berliner Klassik" (1786-1815)
Vorwort, S. 1-4
I. Historische Bedingungen – Epochengrenzen – Methodik
Etienne François: Berlin im 18. Jahrhundert. Die Geburt einer Hauptstadt, S. 7-17
Wolfgang Neugebauer: Kabinett und Öffentlichkeit. Der Fall Potsdam – Berlin, S. 19-33
Günther Lottes: Im Banne Frankreichs. Zur Entstehung der französischen Kulturhegemonie und ihren Auswirkungen auf Preußen im 18. Jahrhundert, S. 35-49
Iwan D’Aprile: Berliner Rationalismuskritik. Zum Wandel der kulturellen Parameter in Berlin nach 1786, S. 51-70
Carsten Rhode: Konkrete Totalität. Formen der Rekonstruktion
und Repräsentation urbaner Kultur- und Sozialräume in der neueren
Kulturgeschichtsschreibung, S. 71-88
II. Wissenschafts- und Institutionengeschichte
Martin Disselkamp: FĂĽr eine neuattische
Wissenschaftssprache. Johann Heinrich Ludwig Meierottos “Vorschlag einer neuen
allgemeinen Sprache der Gelehrten” im Berliner Kontext, S. 91-111
Sven Haase: Metropolitane Gelehrsamkeit statt "Einsamkeit und Freiheit" - Die Diskussion um den Universitätsstandort Berlin um 1800, S. 113-128
Karl Schlögel: Überlebensgroß: Zeitgenosse Humboldt, S. 129-156
JĂĽrgen Trabant: Ansichten der Sprache: Alexander von
Humboldt und die amerikanischen Sprachen, S. 157-182
Irmtraud Sahmland: Ein Klassiker zwischen Weimar und Berlin:
Christoph Wilhelm Hufelands “Makrobiotik”, S. 183-210
Klaus Gerlach: Das Berliner Nationaltheater im Langhansbau
auf dem Gendarmenmarkt, S. 211-229
Uta Motschmann: Aloys Hirt als Mitglied der Berliner 'Humanitätsgesellschaft', S. 231-243
Claudia Sedlarz: Die Reform der Berliner Kunstakademie und die „spezielle Direction“ Friedrich Rehbergs in Rom, S. 245-267
III. Das literarische Berlin um 1800
Gerhard Kaiser: Ilm-Athen und Januskopf. Weimar und Berlin
im Urteil Mme de Staëls, S. 271-287
Günter Oesterle: “Laß Rom Rom seyn... Singe Berlin!”.
Stadtpoesie in Prosa – Ludwig Tieck – Ludwig Robert - Heinrich Heine, S. 289-306
Cord Friedrich Berghahn: Urbane Semantik.
Metropolenerfahrungen bei Wilhelm von Humboldt am Beispiel der Pariser
TagebĂĽcher, S. 307-330
Renate Stauf: “Wen ich nicht behandeln kann, der ist auch
nicht für mich.” Liebe und Selbstverhältnis im Briefwechsel Rahel Varnhagens
mit Alexander von der Marwitz, S. 331-352
Norbert Miller: Weimar und der Berliner Klassizismus.
Fragmentarische Notizen zum Verhältnis von Goethe und Johann Friedrich Reichardt, S. 353-377
Anne Baillot: Ein Versuch, die Berliner Klassik zu zähmen –
zur Erforschung von Schriftstellerbriefwechseln, S. 379-391
Robert Charlier: Der Berliner Mythos von Weimar. Aus der
Werkstatt der Klassikermacher des 19. und 20. Jahrhunderts, S. 393-407
Christof Wingertszahn: Pop im
Spree-Athen? Achim von Arnims »herzfressende Zauberin« Melück Maria Blainville, S. 409-427
Kai Kauffmann: Warum es keinen “Berliner Klassizismus” geben
kann. Josef Nadlers Literaturgeschichte der deutschen Stämme und Landschaften
aus wissenschaftshistorischer und kulturpolitischer Perspektive, S. 429-444
Personenregister, S. 445-454