Friedrich August Calau: Der Opernplatz, um 1810, Aquatinta Besitz und Fotografie: Stiftung Stadtmuseum Berlin
 

Friedrich Albrecht Graf von Schwerin, Ober-Stallmeister, Mitglied des Geheimen Staatsrats

Geb. 7. April 1717 in Berlin, gest. 12. Juni 1789 in Karlsruhe (Schlesien).

I. Genealogie

Vater:

Friedrich Bogislaw (1674-1747), königlich-preußischer Staats- und Kriegsminister, Oberstallmeister

Mutter:

Helene Dorothea (1668-1760), geb. v. Kanitz

Ehefrau:

Henriette Wilhelmine Juliane (1738-1781), geb. Gräfin von Logau (Heirat 1762)


Friederike Sophie Elisabeth (1740-1814), geb. Freiin von Maltzahn

Kinder:

Friedrich Karl Bogislav (geb. 1763)


Elisabeth Luise Henriette Auguste Sophie (geb. 1765)

II. Adressen in Berlin

1786ff.

Breite Straße, nahe den königlichen Stallgebäuden

IV. Kurzbiographie

1735

Immatrikulation an der Universität Halle.

1736

Eintritt in den Militärdienst. Während des Siebenjährigen Krieges ist v. Schwerin Kommandeur des Regiments Gens d'Armes.

1761

Rückkehr aus österreichischer Kriegsgefangenschaft, in die v. Schwerin bei der Schlacht von Torgau geraten war.

1762

Erhebung in den Grafenstand am 20. Januar.

1764

Ernennung zum Generalmajor am 4. September.

1768

Demission am 24. Juni.

1772

V. Schwerin lehnt das Angebot, den königlichen Marstall in Potsdam zu leiten, ab.

1775

Ernennung zum Oberstallmeister am 20. September.

1776

Verleihung des Prädikats "Exzellenz" am 15. Februar.

1782

Ernennung zum Staatsminister mit Sitz und Stimme im Staatsrat am 31. März.

1786

Verleihung des Schwarzen Adlerordens am 30. Dezember.

1789

Komtur des Johanniter-Ordens zu Lietzen.

V. Literatur und Quellen

Literatur

Gollmert, Louis: Geschichte des Geschlechts von Schwerin, 3 Bde. u. 3 Nachträge, Berlin 1878-1928.

Priesdorff, Kurt: Artikel "Schwerin", in DBA.