Friedrich August Calau: Der Opernplatz, um 1810, Aquatinta Besitz und Fotografie: Stiftung Stadtmuseum Berlin
 

Lewin Rudolph von der Schulenburg, Oberkriegskollegium

Geb. 23. Oktober 1727 in Tuchheim (Kr. Jerichow II),
gest. 22. September 1788 in Berlin.

I. Genealogie

Vater:

Levin Dietrich (1678-1743), preußischer Hof- und Legationsrat

Mutter:

Katharina Sophie (1686-1780), geb. von der Asseburg

Ehefrau:

Karoline (1752-1800), geb. Zinkow (Heirat 1768, Scheidung 1774)

II. Adressen in Berlin

1786ff.

Haus der Müllerschen Erben, Leipziger Straße

IV. Kurzbiographie

1743

Eintritt in den Militärdienst. Teilnahme an Feldzügen (1756/63; 1778/79), Beförderungen zum Major 1760, zum Oberstleutnant 1767, zum Obersten 1771, zum Generalmajor 1779 und zum Generalleutnant 1787. Zugleich ist S. Direktor des Potsdamer Militär-Waisenhauses.

1787

Mit der Ernennung zum Chef des 3. Departements beim Oberkriegskollegium am 25. Juni ist v. d. Schulenburg zuständig für das Versorgungswesen der Armee. Wenige Tage darauf wird er zum Geheimen Staats- und Kriegsminister ernannt.

V. Literatur und Quellen

Literatur

Priesdorff, Kurt: Artikel "Lewin Rudoph von der Schulenburg", in DBA.

Schulenburg, D. W. v., Wätjen, H.: Das Geschlecht von der Schulenburg 1237-1983, Wolfsburg 1984.