Carl Fürst von der Osten, gen. Sacken, Ober-Kammerherr, Mitglied des Geheimen Staatsrats
Geb. 13. Oktober 1721 in Dondangen (Kurland),
gest. 31. Dezember 1794 in Berlin.
I. Genealogie
Vater: |
Johann Ulrich (gest. 1731), hessen-kasselscher Oberst |
Mutter: |
Benigna Elisabeth (gest. 1734), geb. v. Fircks a. d. H. |
Ehefrauen: |
Henriette Erdmuthe Eleonore (gest. 1762), geb. v. Brühl (Heirat 27. Februar 1753) |
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Christiane Charlotte Sophie, geb. v. Dieskau, verw. Gräfin Hoym (Heirat 10. November 1771) |
Kinder: |
mindestens eine Tochter - Christine Charlotte |
II. Adressen in Berlin
1786ff. |
eigenes Haus, Wilhelmstraße |
IV. Kurzbiographie
1738 |
Studium in Königsberg. |
1756-63 |
Als sächsisch-polnischer Gesandter in Stockholm. |
1763 |
Ernennung zum römischen Reichsgrafen am 8. März durch Kaiser Franz. |
1763-68 |
Als sächsisch-polnischer Gesandter in St. Petersburg. |
1768 |
Ernennung zum kursächsischen Kabinettsminister und Staatssekretär; königlich-polnischer und kursächsischer Geheimer Rat. |
1777 |
Eintritt in den preußischen Staatsdienst: Ernennung zum Ober-Kammerherrn und zum Geheimen Staats-und Kriegsminister. |
1786 |
Erhebung in den preußischen Fürstenstand (in Breslau am 15. Oktober 1786). |
1790 und 1792 |
Großbotschafter bei den Kaiserwahlen in Wien. |
V. Literatur und Quellen
Literatur
Lenz, W.: Artikel "Osten", in: Deutschbaltisches biographisches Lexikon 1710-1960, Köln, Wien 1770, S. 13. (ebenso in: Baltisches Biographisches Archiv). Darin auch Angaben zum Nachlaß.