Friedrich Wilhelm von Rohdich, Oberkriegskollegium
Geb. 22. Februar 1719 in Potsdam, gest. 23. Januar 1796 in Berlin.
Konfession: evangelisch.
I. Genealogie
Vater: |
Friedrich Johann Bernd (bis 1759), Feldwebel der Garde des schwedischen Königs Karl XII. |
Mutter: |
Dorothea, geb. Beaters |
Ehefrau: |
Friederike Karoline, geb. v. Hoffmann, gesch. v. Oesfeld |
Kinder: |
keine |
II. Adressen in Berlin
1788ff. |
Pariser Platz 3 |
IV. Kurzbiographie
1734 |
Eintritt in das Joachimsthalsche Gymnasium in Berlin (20. April). |
ab 1736 |
Eintritt in den Militärdienst; u. a. Beförderungen zum Major 1760, zum Oberstlieutnant 1767, zum Oberst 1771. (Details s. Priesdorf in DBA) |
1776 |
Ernennung zum Generalinspekteur der Infanterieinspektion. |
1779 |
Ernennung zum Generalmajor und zum Direktor des Militärwaisenhauses sowie Kommandanten von Potsdam. Um Geld für Wohltätigkeitszwecke zu sammeln, richtet Rohdich in Potsdam ein Leihhaus ein. |
1786 |
Ernennung zum Generalleutnant (9. März). |
1787 |
Ernennung zum ersten Präsidenten des Oberkriegskollegiums sowie zum Geheimen Staats- und Kriegsminister (25. Juni). Heirat mit Friederike Karoline von Hoffmann, gesch. v. Oesfeld (5. November). |
1788 |
Nachdem militärische Angelegenheiten öffentlich geworden sind, erteilt Friedrich Wilhelm II. in einem Schreiben vom 19. Juni Rohdich den Auftrag, die in der Expedition und der Kanzlei des Oberkriegskollegiums vermuteten Informanten zu ermitteln. |
1794 |
Ernennung zum General der Infanterie (8. Januar). |
V. Literatur und Quellen
Literatur
Priesdorff, Kurt: Artikel "Rohdich" in: DBA.