Christoph Albrecht von Ostau, Minister beim ostpreußischen Staatsministerium
Geb. 31. März 1735, gest. 03. Juni 1805 in Königsberg.
I. Genealogie
Vater: |
Fabian Albrecht |
Mutter: |
Luise Juliane, geb. v. Derschau |
Ehefrauen: |
Anna Juliane (gest. 1784), geb. v. Burghagen (Heirat 1761) |
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Eleonore Christine Gräfin v. Schlieben |
Kinder: |
Töchter |
II. Adressen in Berlin
Nicht in Berlin wohnhaft.
IV. Kurzbiographie
1761 |
Ernennung zum Direktor des Neuhausenschen Justizkollegiums. |
1763 |
Anstellung als Kriegs- und Domänenrat in Königsberg; Ernennung zum Präsidenten der Clevisch-Märkischen Domänenkammer. |
1787 |
Auf eigenen Wunsch wird Ostau von seinen Pflichten entbunden. Er zieht sich zurück nach Ostpreußen und wird zum ersten Generallandschaftsdirektor in Ostpreußen gewählt. |
1788 |
Ernennung zum Oberburggrafen und Wirklichen Geheimen Staatsminister durch Friedrich Wilhelm II. |
1797 |
Die preußische Zentralregierung beschließt, das ostpreußische Staatsministerium eingehen zu lassen. So werden die Ämter des Landhofmeisters (Friedrich Gottfried v. d. Gröben, gest. 1799), des Obermarschalls (August Christian v. Dönhoff, gest. 1803) und des Kanzlers (Finck v. Finckenstein, gest. 1803) nicht neu besetzt bzw. in bloße Titularämter umgewandelt. Als letzter Staatsminister beim ostpreußischen Ministerium wehrt sich v. Ostau mit Unterstützung der Stände gegen die Übertragung der Geschäfte des Staatsministerium auf die Kammern. Zur Beruhigung der Stände und in Anerkennung der Verdienste v. Ostaus beläßt man diesem einige Ressorts wie das Kuratorium der Universität, das Präsidium beim Stipendienkollegium und die Direktion der adligen Feuersocietät. |
V. Literatur und Quellen
Literatur
Klaproth, C. A. L.: Verzeichnis der Wirklichen Geheimen Staats-Minister und der Geheimen Staats-Sekretairen, in: Ders: Der Kgl.-Preußische und Churfürstlich Brandenburgische Wirklich Geheime Staats-Rath, Berlin 1805, S. 497.
Krollmann: Artikel "Ostau" in: DBA.