Gebhard Werner Graf von der Schulenburg, Hofmarschall, Mitglied des Geheimen Staatsrats
Geb. 1722 in der Altmark, gest. 23. August 1788.
I. Genealogie
Vater: |
Adolf Friedrich (1685-1741), königlich-preußischer Generalleutnant |
Mutter: |
Anna Adelheid (1699-1756), geb. v. Bartensleben |
Ehefrau: |
Sophie Charlotte (1735-1793), geb. v. Veltheim (Heirat 1757) |
Kinder: |
Sechs Töchter, vier Söhne, darunter |
|
Karl Friedrich Gebhard (1763-1818), herzoglich-braunschweigischer Staatsminister |
|
Juliane Karoline (1764-1803), verh. mit dem Kursächsischen Kammerherrn Johann Georg Frhr. v. Friesen |
|
Hans Günther Werner (1772-1806), königlich-preußischer Rittmeister |
II. Adressen in Berlin
Nicht in Berlin anwesend.
IV. Kurzbiographie
1730er/40er |
Studium an den Universitäten Helmstedt und Leipzig. |
1746 |
Ernennung zum preußischen Legationsrat (10. Mai). |
1750 |
Ernennung zum Hofmarschall; S. behält dieses Amt inne bis zum Tode Friedrichs II. |
1764-71 |
S. wird vom König mit einer Gesandtschaft in Stuttgart betraut. Ihm gelingt es, die Streitigkeiten zwischen Herzog Karl II. Eugen und den württembergischen Ständen durch den "Erbvergleich" (1770) zu schlichten. |
1768 |
Diplomatische Mission in Bayreuth. |
1776 |
Ernennung zum Geheimen Staatsminister (14. Februar). |
Literatur
Schmidt, G.: Das Geschlecht von der Schulenburg, 3 Teile, Beetzendorf 1897 u. 1899.
Schulenburg, D. W. v., Wätjen, H.: Das Geschlecht von der Schulenburg 1237-1983, Wolfsburg 1984.
Portrait
Ein Ölgemälde A. D. Therbuschs zeigt u. a. Gebhard Werner v. d. Schulenburg mit seiner Frau. Abbildung in: Schulenburg/Wätjen, S. 235.