Wolfgang Ferdinand Freiherr von Dörnberg, Justizminister
Geb. 30. September 1724, gest. 9. September 1793.
Konfession: protestantisch.
I. Genealogie
Vater: |
Johann Caspar (1689-1734) |
Mutter: |
Sophia Charlotte Maria (1696-1738), geb. Freiin v. Heyden |
Ehefrau: |
Caroline Dorothea (1728-1788), geb. v. Löwenstein |
Kinder: |
Friedrich Karl |
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Heinrich Ernst Friedrich Konrad (1769-1828), bayerischer Staatsrat und Regierungspräsident |
II. Adressen in Berlin
1786ff. |
Haus des Kriegsrats Eltester, Quarree am Potsdamer Tor |
1791-97 |
Wilhelmstraße, im ehemaligen Carlowitzschen Haus |
Herbst 1806 |
Dörnberg bleibt (zunächst?) in Berlin |
IV. Kurzbiographie
1760er |
Tätigkeit als Minister in hessen-kasselschen Diensten. |
1771 |
Ernennung zum Wirklichen Geheimen Staats- und Justizminister durch Friedrich II. (28. Februar). Dörnberg ist damit Leiter des Geistlichen Reformierten Departements; zu seinen Aufgaben gehören das Präsidium des Reformierten Kirchendirektoriums, das Direktorium des Doms, das Direktorium Montis Pietatis, das Direktorium des Witwenhauses in Potsdam, das Präsidium des Französischen Oberdirektoriums und -konsistoriums sowie das oberste Präsidium der drei Senate des Kammergerichts. |
1785 |
Dörnberg erhält zudem das Präsidium des Berliner Obertribunals. |
1785 |
Dörnberg gibt die Leitung des Obertribunals an v. d. Reck ab und erhält gemeinsam mit Großkanzler v. Carmer das Pfälzer Koloniedepartement. |
Literatur
Klaproth, C. A. L.: Verzeichnis der Wirklichen Geheimen Staats-Minister und der Geheimen Staats-Sekretairen, in: Ders: Der Kgl.-Preußische und Churfürstlich Brandenburgische Wirklich Geheime Staats-Rath, Berlin 1805, S. 462.