Friedrich August Calau: Der Opernplatz, um 1810, Aquatinta Besitz und Fotografie: Stiftung Stadtmuseum Berlin
 

Christian Ludwig August Carl Reichsgraf von Dönhoff, Staatsminister, Landhofmeister in Königsberg

Christian Ludwig August Carl Reichsgraf von Dönhoff, Staatsminister, Landhofmeister in Königsberg

Gest. 30. März 1803.

I. Genealogie

Siehe Taschenbuch der gräflichen Häuser, Teil A, 1826.

IV. Kurzbiographie

1750er/60er

Im siebenjährigen Krieg wird Dönhoff mit anderen Deputierten nach St. Petersburg geschickt.

1763

Nach dem Ende des Krieges kommt Dönhoff nach Berlin, wird dort zum Ritter des St. Johanniter-Ordens und geht ins Justizfach, wechselt aber später zur Kameralistik.
Anstellung als Rat bei der Kriegs- und Domänenkammer in Breslau; nach dem Tod seines Vaters scheidet Dönhoff aus dem Amt und widmet sich dem Landleben.

1771

Ernennung zum Kammerherrn (20. März).

1771-75

Gesandtschaft an den schwedischen Hof in Stockholm. Unglücksfälle auf seinen Gütern, die finanzielle Einbußen bedeuten, veranlassen Dönhoff, um die Entbindung von seinen dienstlichen Pflichten zu bitten, was im Juni 1775 gewährt wird.

1786

Ernennung zum wirklichen Geheimen Staatsminister durch Friedrich Wilhelm II. am 17. September und zum Mitglied des Ostpreußischen Staatsministerium sowie zum Obermarschall von Preußen.

1787

Am 9. Juli erfolgt die Einführung in den Staatsrat.

V. Literatur und Quellen

Literatur

Klaproth, C. A. L.: Verzeichnis der Wirklichen Geheimen Staats-Minister und der Geheimen Staats-Sekretairen, in: Ders: Der Kgl.-Preußische und Churfürstlich Brandenburgische Wirklich Geheime Staats-Rath, Berlin 1805, S. 475f.