Friedrich August Calau: Der Opernplatz, um 1810, Aquatinta Besitz und Fotografie: Stiftung Stadtmuseum Berlin
 

Adolph Albrecht Heinrich Leopold Freiherr von Danckelmann, Justizminister in Schlesien

Geb. 26. September 1763 in Berlin; gest. 23. Juni 1807.

I. Genealogie

Vater:

Carl Ludolph (1699-1764), preußischer Staatsminister der geistlichen Angelegenheiten

Ehefrau:

Dorothea Friedrike Luise, geb. v. Bredow (Heirat 1763)

IV. Kurzbiographie

1750er

Studium der Rechte in Halle.

1759

Ernennung zum Reg. Rat in Madgeburg (5. Juli).

1763

Ernennung zum Präsidenten der Clevmärkischen Regierung.

1780

Ernennung zum wirkl. Geh. Staats- und Justizminister (24. März); Bestellung zum Chef-Präsidenten der drei schlesischen Ober-Amts-Regierungen.

1793

Erhalt des Roten Adlerordens: Auftrag, gemeinsam mit Generalfeldmarschall v. Möllendorf im Namen Friedrich Wilhelms II. die erste Huldigung von Südpreußen, Danzig und Thorn anzunehmen. In der folgenden Zeit organisiert Danckelmann das Justizwesen in diesen Gebieten.

1795

Aus Krankheitsgründen (Klaproth) ersucht Danckelmann um Dienstentlassung, welche ihm vom König gewährt wird.

1798

Erhebung in den Grafenstand (6. Juli).

V. Literatur und Quellen

Literatur

Klaproth, C. A. L.: Verzeichnis der Wirklichen Geheimen Staats-Minister und der Geheimen Staats-Sekretairen, in: Ders: Der Kgl.-Preußische und Churfürstlich Brandenburgische Wirklich Geheime Staats-Rath, Berlin 1805, S. 475-476.