Friedrich August Calau: Der Opernplatz, um 1810, Aquatinta Besitz und Fotografie: Stiftung Stadtmuseum Berlin
 

Heinrich Ludwig von Buchholz, Oberkammerpräsident der Provinz Südpreußen

Geb. in Berlin, gest. 1811.

I. Genealogie

verheiratet

Kinder: eine Tochter

II. Adressen in Berlin

1790-92: Gemmelsches Haus, Unter den Linden

IV. Kurzbiographie

1770er

Anstellung als Kriegsrat und Geheimer expedierender Sekretär im Departement des Grafen von der Schulenburg beim Generaldirektorium.

1780

Ernennung zum Legationsrat und Residenten von Warschau (23. Oktober).

1784

Erhebung in den Adelsstand (5. Juli).

1787

Ernennung zum außerordentlichen Gesandten (11. Juli); diplomatische Mission in Polen.

1789

Buchholz wird zurückgerufen (12. April) und als Geheimer Finanzrat beim Kommerzialdepartement des Generaldirektoriums angestellt.

1792

Infolge des Abzugs Lucchesinis aus Warschau und dessen Entsendung an den Hof in Luxemburg geht Buchholz erneut nach Warschau (Akkreditierung am 10. August).

1793

Buchholz schließt das Abkommen von Grodnow ab (26. September).

1794

Ernennung zum Wirklichen Geheimen Staatsminister und Oberkammerpräsidenten der Provinz Südpreußen. In den Staatsrat wird Buchholz nicht eingeführt.

1795

Buchholz wird mit Pension in den Ruhestand versetzt.

1809

Ernennung zum außerordentlichen Gesandten und Minister am kursächsischen Hof.

V. Literatur und Quellen

Literatur

Klaproth, C. A. L.: Verzeichnis der Wirklichen Geheimen Staats-Minister und der Geheimen Staats-Sekretairen, in: Ders: Der Kgl.-Preußische und Churfürstlich Brandenburgische Wirklich Geheime Staats-Rath, Berlin 1805, S. 531-532.

Kneschke, Ernst Heinrich: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, Bd. 2, Leipzig 1929, S. 121.